Berner Migrationsdienst-Chefin geht

Überraschend verlässt Iris Rivas den Migrationsdienst des Kantons Bern. Rivas habe sich für einen «beruflichen Wechsel» entschieden.

Frau an einem Bürotisch

Bildlegende: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Migrationsdienstes erhalten eine neue Chefin oder einen neuen Chef. Keystone (Symbolbild)

Iris Rivas ist seit Mitte 2011 als Leiterin des Migrationsdienstes im Amt. Nun verlässt sie die Kantonsverwaltung. Das Arbeitsverhältnis läuft Ende Juni aus. Da Iris Rivas aber noch viel Ferien- und Überzeitguthaben habe, ist ihre Arbeit beim Kanton schon jetzt zu Ende, sagt Andreas Michel, Generalsekretär der Polizeidirektion des Kantons Bern.

Er bestätigte einen Onlinebericht der Zeitung «Der Bund». «Iris Rivas geht freiwillig», betont Michel. «Sie wünschte sich einen beruflichen Wechsel.» Näher will er sich nicht zum Abgang der Kaderfrau äussern. Am Freitag waren weder der politische Vorgesetzte, Regierungsrat Hans-Jürg Käser, noch die Betroffene selbst erreichbar.

Die Stelle von Iris Rivas schreibt der Kanton Bern in den nächsten Tagen offiziell aus. In der Zwischenzeit leitet Markus Aeschlimann, der Leiter des Amtes für Migration und Personenstand, den Migrationsdienst.