Berner Stadtrat will Energieschleuder Badi sanieren

Der Rechnungsüberschuss in der Stadt Bern von gut 30 Millionen Franken aus dem Jahr 2014 soll zur ökologischen Sanierung der Eis- und Wasseranlagen verwendet werden. Der Berner Stadtrat stimmte am Donnerstag einer solchen Spezialfinanzierung zu. Unklar ist, ob die Berner noch entscheiden werden.

Blick ins Berner Marzili.

Bildlegende: Die Freibäder in Bern sind Energieschleudern. Deshalb will sie Gemeinderat und Parlament sanieren. Keystone

Das Stadtparlament genehmigte die vom Gemeinderat beantragte Investition in zweiter Lesung mit 53 zu 4 Stimmen. Aus finanzrechtlichen Gründen brauchte es dafür eigens ein Reglement. Bei dem «Kässeli» für die Eis- und Wasseranlagen handelt es sich eigentlich um die Vorfinanzierung von Abschreibungen - so schreibt es der Kanton vor.

Das Geld aus dem Rechnungsplus 2014 ist nun für den Sanierungszweck reserviert.Ob die Vorlage freiwillig dem Volk vorgelegt wird, ist noch offen. Der Berner Stadtrat entscheidet dies bei seiner nächsten Sitzung.