Berner Stadtratspräsident möchte Annäherung von Stadt und Land

Das Berner Stadtparlament hat Rudolf Friedli (SVP) zum neuen Stadtratspräsidenten gewählt. Friedli möchte ein Loch in der Berner Stadtkasse verhindern und den Stadt-Land-Graben zuschütten.

Im Berner Rathaus präsidiert neu Rudolf Friedli das Stadtparlament.

Bildlegende: Neuer Herr im Haus: Rudolf Friedli (SVP) präsidiert neu den Berner Stadtrat. Keystone

Rudolf Friedli wurde vom Berner Stadtrat einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Er übernimmt das Amt von seiner Vorgängerin, der SP-Frau Ursula Marti. Friedli wird im laufenden Jahr die Stadtratssitzungen leiten und das Parlament gegen aussen repräsentieren. Der 45-jährige ist Fürsprecher.

Friedli will, dass im Berner Stadtparlament fair und mit Anstand politisiert wird. Als grosse Herausforderung sieht er die Finanzen. «Ich wünsche mir für das Jahr 2013 ein ausgeglichenes Budget.»

Friedli plädiert zudem für eine starke Hauptstadtregion. Wenn Stadt und Region Bern gegenüber anderen Landesregionen konkurrenzfähig seien, profitiere davon auch die Landbevölkerung des Kantons Bern, ist sich Friedli sicher. Mit der Stadt Bern solle allen Bereich vorwärts gehen.

Der Stadtrat ernannte zudem einstimmig Tania Espizona (GFL) zur ersten Vizepräsidentin. Der Grünliberale Claude Grosjean wurde ebenfalls einstimmig zum zweitem Vizepräsidenten gewählt.