Aufwändige Reise Berner Symphonieorchester geht nach China

Arbeitsvisa beantragen, Instrumente registrieren, Jetlag verdauen – die Chinareise des BSO ist aufwändig.

Nahaufnahme eines Cellos im Orchester

Bildlegende: Viel Zeit, Geld und Herzblut steckt hinter der Chinareise des BSO. Foto: Wolfgang Silveri (zvg/BSO)

Am Sonntag fliegen 70 Musikerinnen und Musiker des Berner Symphonieorchesters (BSO) erstmals für eine Woche nach China. Vier Konzerte in vier Städten werden sie dort geben.

Der Aufwand

Die Vorbereitung der Reise war aufwändig, sagt Chefdirigent Mario Venzago. «Man braucht ein Arbeitsvisum. Dazu mussten alle Instrumente registriert werden.» Anstrengend wird die Reise auch: «Wir müssen den Jetlag bewältigen und total fit sein.»

Die Konkurrenz

Mit seinem klassischen Programm wird das Berner Orchester in China in Konkurrenz mit den weltbesten Orchestern stehen, sagt Mario Venzago. Wie gut die Bernerinnen und Berner in diesem Vergleich aus chinesischer Sicht abschneiden, werde sich später zeigen: Daran, ob man wieder eingeladen wird.

Der Nutzen

Vorerst freut sich der Chefdirigent: «Ich will wissen, wie wir in einem anderen Umfeld und in ganz grossen Sälen klingen.» Solche Reisen seien wichtig für das Orchester. Darum dürften sie auch etwas kosten. Einen Teil der Chinareise zahlt das BSO aus seinem Budget, dazu hat es Sponsoren und Gönner gefunden.