Berner Tötungsdelikt: Opfer erlag Stichverletzungen

Die Frau, die am Mittwochmorgen im Berner Nordquartier Opfer eines Tötungsdelikts wurde, starb an den Folgen von Stichverletzungen. Dies teilt die Kantonspolizei Bern mit. Das Opfer ist eine junge Französin. Die Polizei sucht deren Lebensgefährten.

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Bildlegende: An der Bushaltestelle neben der Markuskirche wurde die Frau gefunden. Google Maps

Die am Mittwochmorgen im Berner Nordquartier schwer verletzt aufgefundene Frau ist erstochen worden. Dies hat das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern ermittelt. Laut Angaben der Kantonspolizei handelt es sich um eine 34jährige Französin, welche seit Längerem in der Schweiz lebt. Der tödlichen Auseinandersetzung vorausgegangen war ein Streit zwischen Täter und Opfer in einer nahegelegenen Wohnung an der Winkelriedstrasse.

Weitere Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt dauern nach Angaben der Polizei an. So konzentriert sich die Arbeit mitunter auf die Suche nach dem Lebensgefährten der Getöteten. Wie die Kantonspolizei schreibt, musste die Polizei am 15. Juli am Arbeitsplatz des Opfers intervenieren. Dies aufgrund einer Auseinandersetzung zwischen dem Opfer und ihrem Partner. Am Tag darauf musste die Polizei erneut eingreifen. Diesmal wegen einer Meinungsverschiedenheit in der Wohnung an der Winkelriedstrasse. Der Partner des Opfers gehörte dabei, laut Angaben der Polizei, nicht zu den anwesenden Personen.

Die Polizei rückte am frühen Mittwochmorgen aus und fand das Opfer schwer verletzt an einer Bushaltestelle vor. Trotz Reanimationsversuchen verstarb die Frau vor Ort.