Bernmobil gehen weniger Schwarzfahrer ins Netz

Bernmobil hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Bussen von Schwarzfahrern eingenommen. Im Vergleich zum Vorjahr fehlt rund eine halbe Million Franken in der Bussenkasse. Das heisst aber noch lange nicht, dass die Berner ÖV-Benutzer ehrlicher geworden sind.

Ein Tram.

Bildlegende: Weil die Kontrollen änderten nahm Bernmobil im letzten Jahr rund eine halbe Million Franken weniger Bussen ein. Keystone

2013 waren es noch 1,3 Millionen Franken; 2014 nur noch rund 800'000 Franken. Die Bussen für Schwarzfahrer sind um rund einen Drittel zurückgegangen. Dies melden die Tageszeitungen NZZ und «Bund».

Bei Bernmobil kann man sich nur einen Teil der Ausfälle erklären. Auf der einen Seite hat das Transportunternehmen auf Grosskontrollen verzichtet, bei denen viele Kontrolleure gleichzeitig die Fahrgäste kontrolliert haben.

Auf der anderen Seite seien die Kontrolleure bei sogenannten Parallelfahrten kulanter gewesen. Unter einer Parallelfahrt versteht man einen Fahrgast, der zwar ein Billett hat, aber auf der falschen Strecke unterwegs ist.

Wie die beiden Tageszeitungen berichten, kann sich Bernmobil den Grossteil der Bussenausfälle nicht erklären.