Berns Stadtverwaltung muss zusammenrücken

Die Stadt Bern ist daran, die Verwaltung räumlich stärker zu konzentrieren. Dadurch sinkt der Flächenbedarf. Bis Ende des nächsten Jahres werden über 600 städtische Mitarbeitende aus elf Abteilungen ihren Arbeitsplatz zügeln.

Die auf zahlreiche Standorte verteilte Verwaltung soll, wo möglich, in grösseren, stadteigenen Gebäuden konzentriert werden, so das Ziel eines Raum- und Standortoptimierungsprogramms, das die Stadtregierung initiierte.

Ende 2016 wird die Stadtverwaltung einen Flächenbedarf von etwas mehr als 28'800 Quadratmetern haben. Das sind rund 7,7 Prozent weniger als noch vor drei Jahren, wie der Gemeinderat am Freitag mitteilte.

Blick ins Quartier beim Kornhausplatz mit dem Gebäude an der Predigergasse 10.

Bildlegende: Eines der Verwaltungsgebäude, das optimaler genutzt werden kann: Predigergasse 10 in Bern. Keystone

Hinzu kommt, dass die Zumietkosten um rund 1,29 Millionen Franken gesenkt werden können. In der Folge dieser Umstrukturierungen reduziert sich auch der durchschnittliche Flächenbedarf pro Arbeitsplatz von 22 auf knapp 21 Quardratmeter.

Eine optimalere Nutzung von Verwaltungsgebäuden wurde unter anderem durch Sanierungen von Liegenschaften an der Predigergasse und an der Bundesgasse möglich. Durch den Auszug des Ratssekretariats kann das Morellhaus einer neuen Nutzung zugeführt werden.

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