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Bern Freiburg Wallis Bieler Bauprojekt auf dem ehemaligen Gygax-Areal wird angepasst

Auf dem ehemaligen Gygax-Areal in der Stadt Biel haben Archäologen Reste des mittelalterlichen Dorfes Gurzelen gefunden. Deshalb muss die Stadt das Projekt eines öffentlichen Parks anpassen.

Wegen der mittelalterlichen Reste des Dorfes Gurzelen, die Archäologen gefunden haben, wird das Projekt eines öffentlichen Parks auf der geplanten Schüssinsel geändert. Laut einer Medienmitteilung der Stadt Biel wird beispielsweise das Profil des künftigen Schüssufers so korrigiert, dass das Terrain rascher über das Niveau der archäologischen Schichten ansteigt. So sollten sich die Auswirkungen der Bauarbeiten auf die mittelalterlichen Reste des Dorfes auf ein Mindestmass beschränken.

Das Bieler Stimmvolk sagte im Juni 2013 Ja zur Schaffung des neuen Stadtparks in der Umgebung des neuen Hauptsitzes des Uhrenkonzerns Swatch. Es genehmigte damals den Kredit von 15,3 Millionen Franken klar.

Auch Personalvorsorgestiftung hat Baubewilligung erhalten

Auf dem ehemaligen Gygax-Areal baut auch die Previs Personalvorsorgestiftung mit Sitz in Wabern, und zwar eine Wohnüberbauung mit 280 Wohneinheiten für rund 100 Millionen Franken. Anfang Mai erhielt Previs die Baubewilligung. Auch auf diesem Gebiet wurden archäologische Spuren entdeckt. Die Grabungen seien dort so weit fortgeschritten, dass auch auf diesem Gelände im Herbst dieses Jahres die Bauarbeiten beginnen. Die erste Etappe der Überbauung soll 2016 abgeschlossen werden.

Das ehemalige Gygax-Areal gilt als letzte grosse Landreserve mitten in der Stadt Biel.

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