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Bieler Imam Nidauer Sozialdienst soll richtig gehandelt haben

Hauseingang bei schönem Wetter
Legende: Der Eingang zur Ar'Rahman-Moschee in Biel. Hier predigte Abu Ramadan. Keystone
  • Der Nidauer Sozialdienst habe im Fall des Bieler Imams Abu Ramadan alles unternommen, was im gesetzlichen Rahmen gelegen und möglich gewesen sei.
  • Zu diesem Schluss kommt die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern.
  • Die Nidauer Stadtregierung ihrerseits fordert eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Behörden.

Nach Auffassung der Nidauer Stadtregierung zeigt der Fall Abu Ramadan, dass es einen verstärkten Informationsaustausch zwischen den Behörden braucht. Beispielsweise fehle es an Rückmeldungen der Kantonsverwaltung zu Meldungen der lokalen Sozialdienste. Auch sollte mitunter gemeinsam diskutiert werden, wie in einem bestimmten Fall vorzugehen sei.

Wer hat Informationen weitergegeben?

Der Gemeinderat von Nidau reicht zudem eine Strafanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung ein. Sie richtet sich gegen Unbekannt. Die Stadtregierung will so mit Hilfe der Justiz herausfinden, wie vertrauliche Daten und Dokumente aus dem Dossier Abu Ramadan an die Öffentlichkeit gelangten.

Abu Ramadan lebt seit Jahren als Sozialhilfebezüger in Nidau. SRF sowie die Zeitungen «Der Bund» und «Tagesanzeiger» berichteten im August, der Prediger habe in der Bieler Ar'Rahman-Moschee auf Arabisch gegen Andersgläubige gehetzt.

Das Staatssekretariat für Migration widerrief im August die Asyl- und Flüchtlingseigenschaft des langjährigen Sozialhilfebezügers, weil der Mann angeblich einen libyschen Pass besitzt und bereits mehrmals in sein Heimatland zurückgereist ist. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte im September diesen Entscheid.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Giovanni Serini (FreivonReligion)
    Alle Behörden haben alles richtig gemacht....kein Wunder fühlen sich Islamisten und solche Hassimane wohl bei uns......
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  • Kommentar von Tim Buesser (TimBue)
    Natürlich haben alle richtig gehandelt. Was anderes ist auch nicht zu erwarten wenn die eine Sozialbehörde beurteilt wie ihre Kollegen in der anderen wirtschaften. Verantwortlich ist sicher ein austariertes Team von Beamten, d.h. natürlich niemand.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    600'000 Franken Sozialhilfe für einen Hassprediger. Er seit fast 20 Jahren von Schweizer Sozialhilfe. Welches ist der Stand der Dinge heute? Das Staatssekretariat für Migration widerrief im August die Asyl- und Flüchtlingseigenschaft. Zahlt ihm die Gemeinde Nidau weiterhin Sozialhilfe? Wird unser Sozialsystem weiterhin geplündert von Abu Ramadan? Solche Betrüger müssen ausgewiesen werden. Mit libyschen Pass kann er in seien Heimat zurück.
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