Biologie büffeln statt Ferien machen

Rund 240 Jugendliche aus der ganzen Welt messen sich diese Woche an der Biologie-Olympiade in Bern. Die 14- bis 19Jährigen müssen anspruchsvolle Prüfungen bestehen, um eine Medaille zu gewinnen. Den meisten Jugendlichen geht es jedoch darum, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Schülerinnen und Schüler in weissen Laborkitteln bei der Arbeit.

Bildlegende: Die Teilnehmer der Biologie-Olympiade bei einer der Prüfungen. SRF

Sie kommen aus 62 Ländern und haben ein spezielles Hobby: Die 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Biologie-Olympiade. Während andere Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren lieber an Sport, Freizeit, Spass und die grosse Liebe denken, widmen sie sich der Naturwissenschaft.

Wer an der Biologie-Olympiade teilnimmt hat bereits ein mehrstufiges Selektionsverfahren durchlaufen. Die Schweizer Delegation besteht aus folgenden Mitgliedern: Alexander Eichenberger (Birrwil), Thomas Schneeberger (Thunstetten), Leo Caratsch (Trelex) und Sebastian Stengele (Rothrist). «Mitmachen ist wichtiger als gewinnen», sagt der 19jährige Thomas Schneeberger im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» vom Mittwoch. Er nutze und freue sich auf die Gelegenheit, an der Biologie-Olympiade Gleichgesinnte zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen.

Thierry Aebischer vom wissenschaftlichen Komitee der Biologie-Olympiade erklärt, dass der Wettkampf versuche eine Brücke zu schlagen zwischen der obligatorischen Schulzeit und der Universität. «Wir wollen die Jugendlichen für ein naturwissenschaftliches Studium begeistern.»