BKW 2013 mit Reinverlust

Der Energie-Konzern BKW rechnet für das Jahr 2013 mit einem Verlust von 200 bis 250 Millionen Franken. Hauptgrund für den erwarteten Verlust sind hohe Rückstellungen sowie Abschreibungen auf Produktionsanlagen.

AKW Mühleberg, davor Stromkabel.

Bildlegende: 2013 entschied sich die BKW auch für die Abschaltung des AKW Mühlebergs. Keystone

Die BKW-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2013 aufgrund von Verzerrungen auf dem Strommarkt bedeutende Rückstellungen und Wertberichtigungen auf Produktionsanlagen vorgenommen. Dies führte dazu, dass für das Geschäftsjahr mit einem Reinverlust von 200 bis 250 Millionen Franken gerechnet werden muss.

«Die Strompreise sind unter Druck», sagt der BKW-Sprecher Antonio Somavilla im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. «Der tiefe Preis mindert den Wert unserer Anlagen.» Auch Abschreibungen wegen der Stilllegung des AKW Mühleberg schmälern die Bilanz. Die BKW macht Abschreibungen in zweistelliger Millionenhöhe – genaueres will die BKW erst an der Bilanzmedienkonferenz Ende März bekannt geben.

Ohne diese Sonderbelastungen werde für das Geschäftsjahr 2013 ein Reingewinn von rund 150 Millionen Franken erwartet, teilte die BKW am Montag mit. Operativ sei ein sehr gutes Betriebsergebnis von rund 500 Millionen Franken erzielt worden. Das Unternehmen hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden Franken erzielt. Das sind rund 5 Prozent weniger als im Vorjahr.

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