Brandschutz in der Berner Altstadt: Hausbesitzer in der Pflicht.

Für die wirtschaftsnahe Berner Vereinigung Entente Bernoise könnte in der unteren Berner Altstadt jederzeit wieder ein Grossbrand wie 1997 in der Junkerngasse ausbrechen. Das will die Entente mit einem Brandschutzkonzept verhindern, das auf die Hauseigentümer zielt.

1997 forderte ein Grossbrand in der Berner Altstadt Millionenenschäden und ein Todesopfer. Das soll nie mehr vorkommen.

Bildlegende: 1997 forderte ein Grossbrand in der Berner Altstadt Millionenenschäden und ein Todesopfer. Das soll nie mehr vorkommen. Keystone

Das Konzept gründet auf der Überlegung, dass bei einem Brandausbruch zuerst einmal die Feuerwehr rasch alarmiert werden muss. Daher die Idee, vermehrt Brandmeldeanlagen zu installieren. Wenn Hauseigentümer zusammenspannen würden, koste der Einbau einer solchen Anlage gar nicht so viel, nämlich 3500 Franken pro Haus. Das schreibt die Vereinigung Entente Bernoise.

Die Entente Bernoise will nun zusammen mit Partnern eine Anlaufstelle für Hauseigentümer auf die Beine stellen und beratend und koordinierend tätig sein.

Die Partner der Entente Bernoise bei dieser Offensive an die Adresse der Hauseigentümer sind neben der Gebäudeversicherung die Stadt Bern, der Hauseigentümerverband, der Verband der Immobilienwirtschaft und die Vereinigten Altstadtleiste.

1997 kam es zum Grossbrand, der einen Sachschaden von 15 bis 20 Millionen Franken anrichtete. Eine Person kam dabei ums Leben.