Brücken bauen entlang des Urtenenbachs

Engere Zusammenarbeit entlang der Urtenen: Künftig soll eine Organisation die anstehenden Aufgaben im
Hochwasserschutz, der Siedlungsentwässerung und dem Gewässerschutz übernehmen.

Der Bach, dahinter ein Bauernhaus

Bildlegende: Die Urtenen bei Hindelbank. SRF

Derzeit sind drei Verbände entlang der Urtenen für den Hochwasserschutz und das Abwasser aus den Siedlungen zuständig. 21 Gemeinden sind betroffen. Die drei Verbände für die Bewirtschaftung des Wassers im Urtenental wollen sich in einer neuen Organisation zusammenschliessen.

Die Verbände hätten erkannt, dass sie mit ihren kleinräumigen Strukturen an Grenzen stiessen, teilten die Verantwortlichen des Projekts «Lebensraum Urtenen» am Dienstag mit.

Der Reorganisationsprozess wird voraussichtlich 2015 abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt sollen Massnahmen realisiert werden, um die Defizite im Einzugsgebiet der Urtenen zu beheben.

Der Kanton Bern ist an solchen Zusammenarbeiten der Gemeinden interessiert. «Es macht keinen Sinn, wenn jede Gemeinde für sich schaut», sagt Jörg Bucher vom kantonalen Tiefbauamt gegenüber dem «Regionaljournal BE FR VS» von Radio SRF. Er rechnet damit, dass in den nächsten sich weitere Gemeinden und Organisationen zusammenschliessen.