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Bruno Arati «Boxen ist eine ehrliche Sportart»

Boxen könne er jedem empfehlen, sagt Boxer Bruno Arati. Der Berner trainiert Aniya Seki, die beste Boxerin der Schweiz.

Bruno Arati am Seil des Boxrings
Legende: Bruno Arati trainiert die beste Boxerin der Schweiz. SRF / Andreas Lüthi

Wenn in Bern vom Boxsport die Rede ist, kommt man an ihm kaum vorbei: Bruno Arati. Er ist mehrfahre Amateur-Schweizer-Meister und hat in seiner Karriere auch etliche Profi-Wettkämpf bestritten. Heute ist der 64-jährige vor allem bekannt als Trainer von Aniya Seki. Die Bernerin gilt als beste Boxerin der Schweiz, hat mehrere Weltmeistertitel gewonnen und steht heute am traditionellen Boxing Day im Berner Kursaal im Ring.

Meistens kommt der, der gut einstecken kann weiter, als der gute Techniker.
Autor: Bruno AratiBoxtrainer

«Ein Boxer muss innerlich hart sein und einstecken können», sagt Bruno Arati. «Meistens kommt der, der gut einstecken kann weiter, als der gute Techniker.» Aber es gehöre auch Fleiss und ein unbedingter Wille dazu, erfolgreich zu sein. Und diesen Willen, den habe seine erfolgreichste Schülerin Aniya Seki.

Anja Seki hat eine bewegte Lebensgeschichte, war an Bulimie erkrankt, Boxen hat ihr geholfen, Tritt zu fassen. «Boxen gibt dir ein Ziel, du musst alles geben, du kannst alles vergessen, Boxen lüftet dir den Kopf», sagt ihr Lehrer Bruno Arati. Er könne Boxen jedem empfehlen, ob Büezer oder Akademiker, alle gehen in seinem Boxclub ein und aus. «Boxen ist zudem eine der ehrlichsten Sportarten», sagt Arati. Zwei Menschen stehen einander gegenüber und schauen sich in die Augen.

Boxing Day

Der 26. Dezember, der Stephanstag, wird in angelsächsischen Ländern als Boxing Day bezeichnet. Die Bezeichnung stammt von Geschenken, die in einer Schachtel, einer Christmas Box überreicht wurden. In der Stadt Bern wird der Boxing Day sportlich umgedeutet. Seit Jahren findet an diesem Tag im Kursaal ein vielbeachtetes Box-Meeting statt.

1 Kommentar

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    ... ich denke, das ist wirklich eine gute Sache. Eine Sportart, die auch zu unserem Kulturkreis gehört. Einen richtigen Wettkampf würde ich nie schauen. Der letzte den ich gesehen habe war mit Ali, dem gewichtigen Menschen. Eine gute Idee. Vielleicht ist mann/frau auch nie zu alt um damit anzufangen?
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