Burgdorf bleibt in den roten Zahlen

Der Gemeinderat von Burgdorf erwartet für das nächste Jahr ein kleines Defizit. Der Grund seien die Kantonsabgaben. Das Eigenkapital schmilzt weiter.

Die Stadt Burgdorf mit dem Schloss von einem Hügel aus.

Bildlegende: Das Eigenkapital der Stadt Burgdorf schmilzt weiter. Keystone

Der Voranschlag 2015 weist einen Aufwandüberschuss von 2,4 Millionen Franken aus. Der Stadtrat wird sich am kommenden Montag mit dem 100-Millionen-Budget befassen. Negativ beeinflusst worden sei das Ergebnis durch Kostensteigerungen bei den Kantonsabgaben, teilte der Gemeinderat am Dienstag mit. Burgdorf müsse eine Mehrbelastung von 1,2 Millionen Franken verkraften. Die Steuererträge sollen zwar auch steigen, aber nur minim.

Der erwartete Verlust lässt das Eigenkapital weiter schmelzen. Ende kommenden Jahres sollen noch 3,3 Millionen Franken übrig bleiben. In den Jahren 2016 bis 2018 hofft Burgdorf jeweils auf eine schwarze Null, wie aus dem Finanzplan hervorgeht. Voraussetzung sei allerdings, dass die Kantonsabgaben tatsächlich nur moderat stiegen. Begünstigt wird die Finanzlage durch einen Landverkauf an der Thunstrasse und die Auflösung der Spezialfinanzierung Localnet.