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Bern Freiburg Wallis Burgdorf ist die velofreundlichste Stadt der Schweiz

Dies hat eine Online-Umfrage unter 15'000 Velofahrerinnen und Velofahrern ergeben, die vom Dachverband «Pro Velo Schweiz» durchgeführt wurde. Burgdorf erhielt die Note 4,8 und konnte den Spitzenplatz der letzten Umfrage verteidigen.

Ein Fahrradlenker.
Legende: Das Velo hat in Burgdorf einen hohen Stellenwert. Keystone

Burgdorf ist weiterhin die velofreundlichste Stadt der Schweiz. Zu diesem Urteil kommen rund 15'000 Radfahrende in der am Freitag veröffentlichten Velostädte-Umfrage von Pro Velo Schweiz. Die velofreundlichste mittelgrosse Stadt ist Chur, die beste Grossstadt Winterthur. Diese drei Städte lagen bereits in der letzten Umfrage von 2010 an der Spitze der Rangliste.

Burgdorf wird mit dem «Prix Velostädte» ausgezeichnet. Das teilte der nationale Verband für die Interessen der Velofahrenden, Pro Velo Schweiz, am Freitag in Solothurn mit. Die Stadt Zürich gilt gemäss der Umfrage als die am wenigsten velofreundliche Stadt der Schweiz. Zürich übernahm das Schlusslicht von Freiburg. Bei den Grossstädten mit mehr als 100'000 Einwohnenden liegt Winterthur vor Basel und Bern. Bei den mittelgrossen Städten steht Chur vor Köniz und Biel. Bei den Kleinstädten liegt Burgdorf vor Zuchwil und Solothurn.

Die Velofahrer beantworteten im Herbst 34 Fragen zu Wegnetz, Verkehrsklima, Abstellsituation sowie Komfort und Sicherheit. In die Liste wurden jene 28 Städte und Gemeinden aufgenommen, die mindestens 130 Bewertungen erhielten.

Fehlende Abstellmöglichkeiten bemängelt

Das Wegnetz erhielt gemäss Pro Velo Schweiz über alle Städte gesehen die höchste Bewertung. Velofahrer schätzen vor allem, dass sie das Zentrum direkt und schnell erreichen können. Das Nebeneinander mit dem Fussverkehr wird laut Umfrage als problemlos empfunden. Hingegen werden vielerorts die fehlenden Abstellmöglichkeiten bemängelt. Velofahrer beklagen sich über Diebstahl und Vandalismus. Sie fühlen sich bei der Schneeräumung, gefährlichen Baustellen und Ampelsteuerungen von den Behörden nicht ernst genommen.

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