Busdrama im Wallis: Gedenkfeier für die Opfer

Im Gedenken an die 22 Kinder und 6 Erwachsenen, welche beim Busunglück von Siders am 13. März 2012 ums Leben kamen, wurde am Freitag im Wallis ein Denkmal eingeweiht.

Der Gedenkfeier wohnen unter anderem der belgische Ministerpräsident Charles Michel und Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga bei.

Die Stadt Siders und der Kanton Wallis haben auch die Familien der Opfer aus Belgien zur Gedenkfeier eingeladen. Das Denkmal ist oberhalb jenes Tunnels erstellt worden, in dem sich im März 2012 das Unglück ereignete.

Der belgische Reisecar war an jenem 13. März auf der Heimfahrt von einem Skilager im Wallis auf der Autobahn A9 frontal in die Nothaltenische eines Tunnels geprallt.

Rekurs immer noch hängig

Die Ursache des Unglücks ist ungeklärt, ist aber nach Ansicht der Walliser Staatsanwaltschaft auf den verstorbenen Chauffeur zurückzuführen.

Die Rettungskräfte 2012 vor dem Unglücks-Tunnel.

Bildlegende: Der Unglückstunnel bei Siders. Keystone

Die Untersuchungsbehörden schlossen alle anderen Unfallhypothesen aus und vermuten eine Unachtsamkeit oder einen Schwächeanfall beim Lenker. Die Walliser Staatsanwalt stellte die Untersuchung zum Unfall im Juni 2014 ein. Dies wurde von mehreren Eltern der Kinder angefochten. Der Rekurs ist nach wie vor vor dem Walliser Kantonsgericht hängig.