Carte Blanche für Jazzmusiker aus aller Welt

Aus dem Berner Kulturzentrum Progr dringen diese Tage besondere Klänge nach draussen: Zu Gast ist die Jazzwerkstatt - ein Experimentierfeld für eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Musiker und Komponisten.

Foto von Musikern auf einer Bühne.

Bildlegende: «Keefe Jacksons Likely So» bei der Probe im Progr in Bern. SRF

Die Jazzwerkstatt Bern findet 2013 zum 6. Mal statt. Sie ist eine Art Treffen unter Musikern, die sich auf Tourneen oder an Konzerten kennengelernt haben - und nun die Musik machen, die sie wollen.

Zum Beispiel ein Schlagzeuger, der in der Ukraine einem schwedischen Posaunisten begegnet ist, ein Bieler Pianist, der über seinem Frühstücksei die Idee hat, mit einem Kollegen aus Panama Instrumente zu bauen oder ein junger Südafrikaner, den es in ein Berner Atelier verschägt.

Entsprechend findet man an der Jazzwerkstatt kaum etablierte Ensembles oder ganze Bands. Sämtliche Projekte des Festivals haben eine sehr junge, wenn nicht sogar ungeschriebene Geschichte.

Öffentliche Proben und Konzerte

Die Jazzmusiker Marc Stucki (links) und Keefe Jackson vor dem Progr.

Bildlegende: Die Jazzmusiker Marc Stucki (links) und Keefe Jackson vor dem Progr. SRF

Gut 70 Musiker aus 10 Ländern nehmen an der diesjährigen Jazzwerkstatt teil. Nebst Künstlern aus der Schweiz sind auch Musiker aus Polen, den USA oder Panama in Bern.

Sowohl die Proben am Nachmittag, wie auch die Konzerte am Abend sind öffentlich.

Die 6. Berner Jazzwerkstatt dauert noch bis am Sonntag.

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