«Chor im Breitsch»: Sex, Bella Italia und Berner Lieder

Der Berner Chor aus dem Breitenrainquartier präsentiert jedes Jahr Stücke zu einem bestimmten Thema. Für das jüngste Projekt wurden Berner Lieder neu arrangiert.

Der Chor am Singen.

Bildlegende: «Nicht der übliche Vereinsmief»: Der «Chor im Breitsch». SRF

«Unser kleines Bern. Stücke aus dem Musikschaffen unserer Stadt» heisst das diesjährige Programm des «Chor im Breitsch». Während einem Jahr haben die rund 100 Chorsängerinnen und -sänger sowie Musiker Lieder von Mani Matter, Patent Ochsner oder Züri West eingeübt, welche nun an drei Abenden im Theater National gezeigt werden.

Der Chor wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen - mit der Idee, mit nicht alltäglichen Themen Leute für etwa ein Jahr dauernde Projekte zu gewinnen. So setzt sich der Chor immer wieder neu zusammen. «Wir haben einen Grundstock an Leuten, die immer wieder kommen. So müssen wir nicht jedes Jahr neu anfangen», sagt Ben Vatter, einer der drei Chorleiter im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF.

«Nicht dieser verstaubte Vereinsmief»

Der Chor ist weit über die Quartiergrenzen hinaus beliebt. «Mittlerweile müssen wir sogar Castings durchführen, weil so viele Leute beitreten wollen», sagt Ben Vatter. An zwei Abenden kämen jeweils 30 bis 40 Leute zum Vorsingen, von denen halt manchmal nur zehn einen Platz finden würden. «Aber wir wollen ja die besten Stimmen», sagt Ben Vatter.

Die Sängerinnen und Sänger schätzen vor allem die Vielseitigkeit und unkomplizierte Art des Chors. «Der Breitschchor hat nicht diesen üblichen Vereinsmief», sagt ein Sänger. «Mir gefällt das Vielseitige», sagt ein anderer. «Mal mit Band, verschiedene Arrangements - der Breitschchor bietet mehr als andere Chors».

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