Christoph Ammann erhält Unterstützung aus dem bürgerlichen Lager

Der SP-Kandidat für die Ersatzwahl in die bernische Regierung hat ein überparteiliches Unterstützungskomitee im Rücken. Prominenter Co-Präsident dieser Gruppe ist der frühere BDP-Grossrat Dieter Widmer. Parteipräsident Enea Martinelli hat kein Problem mit diesem Engagement.

Porträt eines Mannes.

Bildlegende: Christoph Ammann kann auf eine überparteiliche Unterstützung zählen Keystone/SP Bern

Der Berner SP-Regierungsratskandidat Christoph Ammann kann im Wahlkampf auf Unterstützung aus der politischen Mitte zählen. Vertreter von BDP und Grünliberalen sitzen in einem überparteilichen Komitee, das sich für Ammann stark macht.

Porträt von Dieter Widmer

Bildlegende: Der Ex-Grossrat Dieter Widmer unterstützt Christoph Ammann. zvg

Der ehemalige BDP-Grossrat und langjährige Berner Spitzenpolitiker Dieter Widmer ist ebenso im Co-Präsidium wie der grünliberale Nationalrat Jürg Grossen. Dazu kommen die grüne Nationalrätin Christine Häsler und die Burgdorfer Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch (SP). Dieter Widmer findet, Ammann bringe eine breite Palette an Erfahrung mit. «Er ist breit vernetzt, eine überlegene Persönlichkeit», wird Dieter Widmer in der Pressemitteilung des Unterstützungskomitees vom Mittwoch zitiert.

Die Ersatzwahl für die zwei SP-Regierungsräte Philippe Perrenoud und Andreas Rickenbacher findet am 28. Februar statt. Die SVP will mindestens einen Sitz erobern und damit die bürgerliche Wende in der Kantonsregierung schaffen.

Dabei hofft die SVP auf die Unterstützung von FDP, EDU und auch BDP. Die BDP hat sich bisher nicht festgelegt, wen sie zur Wahl empfehlen will. Ihre Parole fasst sie am 3. Februar.

Es gebe innerhalb der Partei verschiedene Lager, sagt BDP-Parteipräsident Enea Martinelli auf Anfrage. Grundsätzlich seien alle Mitglieder frei, wen sie bei dieser Ersatzwahl unterstützen. «Ich war informiert über das Engagement von Dieter Widmer», sagt Enea Martinelli weiter.