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Berno Stoffel, Präsident Walliser Bergbahnen: «Es ist nicht so, dass alle gleich am 6. Juni öffnen»
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 27.05.2020.
abspielen. Laufzeit 04:53 Minuten.
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Corona-Übersicht Kanton VS Leukerbad Therme öffnet mit Einschränkungen

  • Thermalbäder in der ganzen Schweiz dürfen wieder öffnen; das ist für das Bergdorf Leukerbad ein besonders wichtiger Schritt.
  • Wegen der Lockerungen kann das Postauto im Oberwallis wieder verschiedene touristische Linien fahren.
  • Im Kanton Wallis sind derzeit 21 Personen mit einer Corona-Erkrankung im Spital, davon 4 auf einer Intensivstation. 151 Infizierte sind gestorben. (Stand 2.6.2020; der Kanton Wallis publiziert die Zahlen neu nur noch wöchentlich.)

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Freitag, 5. Juni - Maximal 280 Personen gleichzeitig in der Therme Leukerad: Ab Samstag dürfen Thermalbäder in der ganzen Schweiz wieder öffnen. Auch die Leukerbad Therme. Allerdings gelten verschiedene Einschränkungen: Die Grotte und die Rutschbahnen bleiben geschlossen. Zudem dürfen sich höchstens 280 Personen gleichzeitig im Bad befinden, das sind rund viermal weniger als an Spitzentagen. «Wir sind trotzdem froh, dass wir überhaupt öffnen dürfen», sagt Tourismusdirektor Urs Zurbriggen.

Dienstag, 2. Juni - Postauto fährt wieder: Ab Mitte Juni betreibt Postauto im Oberwallis wieder sechs touristische Linien. Wie das Transportunternehmen mitteilt, dienen diese weitgehend dem saisonalen Freizeit- und Ferienverkehr. Das Postauto verkehrt also wieder auf die Fafleralp, die Moosalp, nach Egga, Finnen und Gondo. An der Schweizer Grenze ist jedoch fertig, weil das Postauto noch nicht nach Domodossola fahren kann. Wann dieser Streckenabschnitt wieder in Betrieb geht, ist noch unklar. Im Postauto gilt weiterhin das Schutzkonzept. Das heisst unter anderem, dass keine Tickets im Postauto verkauft werden und das Tragen von Masken empfohlen wird.

Mittwoch, 27. Mai - Aufatmen im Tourismuskanton: Der Präsident der Walliser Bergbahnen, Berno Stoffel, ist froh über die Lockerungsmassnahmen des Bundesrates. Im Wallis gibt es ein übergeordnetes Schutzkonzept, das die jeweiligen Betriebe für ihre Bedürfnisse anpassen.

«Es braucht gesunden Menschenverstand bei der Umsetzung dieser Regeln», so Stoffel. Besonders das Einsteigen in die Bahn sei wichtig, da müsse man kontrollieren, dass zum Beispiel Familien zusammen fahren. Die Massnahmen des Bundesrates seien wirtschaftlich tragbar für die einzelnen Betriebe.

Mittwoch, 20. Mai - Entlastung für Bauern: Um die Landwirte zu entlasten, wird die Erhebung aller Landwirtschaftsabgaben auf September verschoben. Damit werde erreicht, dass die Betriebe liquide bleiben, teilt die Kantonsverwaltung mit. Der Kanton schiesst den betroffenen Branchenverbänden den Gesamtbetrag der Abgaben, das heisst rund 4,7 Millionen Franken, vor. Damit soll den Branchenverbänden die Durchführung ihrer geplanten Werbekampagnen ermöglicht werden.

Schwierige Zeiten für Walliser Medienhaus: Das Medienhaus Mengis verliert aufgrund der Corona-Pandemie drei bis vier Millionen Franken an Werbegeldern. Eine genaue Einschätzung sei schwierig, sagt CEO Matthias Bärenfaller. Er geht jedoch davon aus, dass ein Drittel der gesamten Einnahmen wegfallen.

Was der Wegfall der Einnahmen das für das Personal bedeutet, ist noch offen: Die Rede ist von Frühpensionierungen und von möglichen Kündigungen. Auf Staatshilfe will das Oberwalliser Medienhaus verzichten. Solche Hilfe ist in den Augen der Verantwortlichen des Medienhauses, zu dem unter anderem der Walliser Bote, Radio Rottu und ein Verlag gehören, der falsche Weg. «Wir wollen nicht dank Almosen überleben können», sagt CEO Matthias Bärenfaller. «Solche Hilfe anzunehmen, ist zu kurzfristig gedacht.»

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, diverse Sendungen ab 16.03.2020, 17:30 Uhr;

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