Das «Eidgenössische» in Burgdorf macht eine halbe Million Gewinn

Nach Auszahlung der Helferstunden bleibt vom Schwingfest 2013 in Burgdorf ein Gewinn von einer halben Million Franken. Dieser Gewinn kommt den Schwingern und Hornussern in der Region Burgdorf zugute.

Matthias Sempach.

Bildlegende: Jubeln kann - wie Schwingerkönig Matthias Sempach - auch das OK des Eidgenössischen Schwingfests 2013 in Burgdorf. Keystone

Der Gewinn zeichnete sich schon am Sonntagabend nach dem Fest Anfang September ab: Die Organisatoren des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2013 zählten in Burgdorf 300'000 Besucherinnen und Besucher.

Dank des guten Wetters kam es zu keinen Schäden am Kulturland und somit auch nicht zu unerwarteten Kosten. «Geholfen hat uns auch die enorme Budgetdisziplin der Ressorts», sagt Patrick Sommer, der Geschäftsführer des «Eidgenössischen» in Burgdorf. Das Wetter trug auch zu einem positiven Konsumverhalten bei: Es wurden 230'000 Liter Bier, 40'000 Liter Apfelsaft und 175'000 Liter Mineralwasser und Süssgetränke konsumiert. Es wurde auch viel gegessen: 45'000 Würste und jeweils eine Tonne Schweinsnierstück, Beinschinken und Schweinsbraten.

Vom erfolgreichen Fest in Burgdorf profitierten auch die zahlreichen Vereine aus der Region, deren Helfer mit anpackten: Pro Helferstunde konnten 12 Franken ausbezahlt werden. Ursprünglich ging man von 4 Franken weniger aus. Vor der Schlussabrechnung schöpfte auch der Eidgenössische Schwingerverband für die Lizenz des Fests seinen Teil ab.

Der Gewinn von einer halben Million Franken fliesst nun in die Kassen der Trägervereine des Fests, er kommt also den Schwingern und Hornussern der Region Burgdorf zugute.