Das Klee-Museum ist auch ein Bauernbetrieb

Mit einem neuen Schwerpunkt will das Zentrum Paul Klee die landwirtschaftliche Nutzung hinter dem Gebäude aufwerten. Dazu arbeitet das Museum mit der Berner Fachhochschule und einem Hilfswerk zusammen.

Mann bringt zwischen den Wellen des ZPK Saatgut aus.

Bildlegende: Hinter dem Zentrum Paul Klee werden Mais und Sonnenblumen gesät. zvg

2,5 Hektaren Land gehören zum Zentrum Paul Klee (ZPK). Architekt Renzo Piano wollte, dass dieses landwirtschaftlich genutzt wird - was bisher auch bereits geschah. Ein Landwirt pächtet und bewirtschaftet das Grundstück.

Neu ist die Zusammenarbeit des Museums mit der Fachhochschule und der Stiftung Biovision. Der Pächter wird das Grundstück nun halb mit Mais bepflanzen, halb mit Sonnenblumen. Die Forscher von der Hochschule für Agrar-, Forst- und Landwirtschaft (HAFL) in Zollikofen hoffen, so mehr läusefressende Insekten anzuziehen. Auf zwei kleineren Stücken gibt es weitere Experimente mit Biodiversität.

«Nachhaltigkeit steht im Zentrum unserer Aktivitäten», sagt Christoph Studer von der HAFL. Von der Zusammenarbeit mit dem Zentrum Paul Klee erhofft er sich mehr Öffentlichkeit für dieses Anliegen.

Ähnlich Museumsdirektor Peter Fischer: «Natürlich hoffen wir auch auf neues Publikum.» Zudem passe das Thema Natur zur Kunst, besonders zu Paul Klee.

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