Das Murten-Panorama bleibt im Depot

Weil die Stiftung, die das Panoramabild der Schlacht bei Murten verwaltet, zu wenig Geldgeber auftreiben konnte, bleibt das Rundbild im Depot. Das Vorhaben, das 100 Meter lange und 10 Meter hohe Bild in Bern in einem Neubau auszustellen, wird vorläufig nicht weiterverfolgt.

Ein Bild und Menschen.

Bildlegende: Bei der Expo.02 wurde das riesige Panorama letztmals ausgestellt. Keystone

Das Ziel war klar, die Partner gefunden und eine Machbarkeitsstudie ausgearbeitet. Das Panoramabild der Schlacht bei Murten hätten in einem Neubau zwischen dem Historischen Museum und dem Naturhistorischen Museum im Bern der Öffentlichkeit permanent zugänglich gemacht werden sollen.

Die Stiftung, die das Werk aus dem späten 19. Jahrhundert für die Nachwelt verwaltet, hätte aber dafür mindestens 15 Millionen Franken auftreiben müssen. Zu viel, wie die «Berner Zeitung» in ihrer Ausgabe vom Freitag berichtet.

«Zu wenig private Geldgeber konnten aufgetrieben werden», bestätigt die Stiftungsratspräsidenten Christiane Feldmann gegenüber dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. Dies habe zur Folge, dass auch die Kantone Bern und Freiburg sowie die Stadt Bern und der Bund kein Geld für den geplanten Rundbau sprechen wollen.

Wie Feldmann erklärt, bleibt das Murten-Panorama jetzt im Depot, bis früher oder später vielleicht doch noch genügend Geldgeber gefunden werden können.

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