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Wahlen Stadt Bern Das rot-grüne Duell zwischen Wyss und von Graffenried

Kurz vor dem zweiten Wahlgang in der Stadt Bern treten die Kandidatin und der Kandidat für die Nachfolge des Stadtpräsidenten im «Regionaljournal» von Radio SRF gegeneinander an. Beim Duell zeigt sich: Sie unterscheiden sich mehr in der Persönlichkeit als bei den politischen Inhalten.

Ursula Wyss (SP) und Alec von Graffenried (GFL) wollen beide das Amt von Alexander Tschäppät übernehmen. Im Duell des «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF haben sie über die Zukunft der Stadt diskutiert – aber auch über ihre Persönlichkeiten.

Politisch liegen Ursula Wyss und Alec von Graffenried sehr nahe beieinander, denn sie kommen aus dem gleichen politischen Lager. Was sie unterscheidet, ist ihr Polit- und Führungsstil.

Miteinander politisieren und Vorzüge betonen

Alec von Graffenried hob hervor, dass er auf das Gegenüber eingehen könne. Das habe er in der Privatwirtschaft bei vielen Verhandlungen gelernt. Ursula Wyss betonte, dass ihr das «Miteinander» beim Regieren wichtig sei. «Aber es gibt auch Momente, wo man hinstehen und seine Entscheidung verteidigen muss.»

Beide priesen die Vorzüge der Stadt Bern, die es gegen aussen zu zeigen gelte: Ursula Wyss sagte, man dürfe die hohe Lebensqualität auch auf internationaler Ebene zeigen – insbesondere um Unternehmen anzuziehen. Alec von Graffenried meinte, die Nähe der Stadt Bern zum Oberland und zum Wirtschaftsstandort Wankdorf müsse man auf den Schild heben.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Es ist klar und kein Geheimnis: Wer in Bern als Stadtpräsident (oder Präsidentin) gewählt werden will, muss voll linksgerichtete Pläne, Vorhaben und Denkweisen vorlegen! Um die Chancen von de Graffenried (GFL) gegenüber der SP'lerin Wyss noch behalten zu können, macht er eben genau das, bei allen Podiums-Gesprächen! Ich bin froh, nicht in der Stadt Bern wohnen zu müssen! Anderseits bin ich beunruhigt, dass "unsere" schöne Hauptstadt der Schweiz dermassen einseitig "verwaltet" und "regiert" wird!
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    1. Antwort von Samuel Röthlisberger (S.Roethlisberger)
      Herr Bolliger: Vollkommen demokratisch legitimiert ist Bern links. Ich dachte, für Sie hat das Volk immer recht?
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Nicht nur für mich, sondern für alle Demokraten gilt dieses Faktum: "Das Volk hat immer das letzte Wort"! Genau das geschieht auch in der Bundeshauptstadt! Wenn halt bald keine bürgerlichen Wähler(innen) mehr in der Stadt leben (oder nicht an die Urne gehen!), sondern in den ländlichen Vororten, resultieren halt diese links/grünen Mehrheiten bei den Wahlen! Diese Realität macht mir als Stimmbürger (und überzeugter Demokrat) eben grosse Sorgen und stimmt mich nachdenklich, Herr Röthlisberger!
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