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Bern Freiburg Wallis Das Wallis will den chinesischen Markt aufmischen

2015 haben rund 36'000 chinesische Touristen im Wallis übernachtet – im Berner Oberland waren es über 300'000 Übernachtungen. Valais/Wallis Promotion will hier aufholen.

Asiatische Touristen vor dem Matterhorn.
Legende: Bitte mehr davon, sagt sich das Wallis: chinesische Touristen vor dem Matterhorn. Keystone

Marcelline Kuonen ist Leiterin Tourismus bei der Organisation Valais/Wallis Promotion. Sie stellt fest, dass sich das Berner Oberland besser im Fernmarkt China positioniert hat als das Wallis.

«Rund neunmal mehr chinesische Gäste finden den Weg ins Berner Oberland. Dies liegt vor allem daran, dass das Jungfraujoch in China vor Ort sehr gut vermarktet wird. Das Wallis hat hier einen Nachholbedarf», so Kuonen.

Die verschiedenen Regionen im Wallis müssen besser zusammenarbeiten und sich gemeinsam in China vermarkten.
Autor: Marcelline KuonenLeiterin Tourismus, Valais/Wallis Promotion

Letztes Jahr verzeichnete das Wallis rund 36'000 Übernachtungen von chinesischen Gästen. 70 Prozent davon in Zermatt, 20 Prozent in Leukerbad. In anderen Regionen, wie etwa im Saastal oder in der Aletsch-Region, sind die Chinesen kaum präsent.

Die Chinesen reisen sowohl in Gruppen als auch als Individual-Touristen in die Schweiz. Valais/Wallis Promotion will, dass verschiedene Walliser Destinationen als sogenannte Packages bei Reiseveranstaltern in China angeboten werden.

Immerhin: Der Anteil der chinesischen Gäste ist im letzten Jahr im Wallis um 36 Prozent gestiegen. Laut Marcelline Kuonen bietet der chinesiche Markt aber noch ein grosses Wachstumspotential.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 12:03 / 17:30 Uhr)

1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Eigentlich sollten die Walliser froh sein, wenn sie den Massentourismus der Asiaten noch nicht durchhalten müssen. Zuerst gibt es einen Anstieg der Touristen wenn die Asiaten kommen, dann brechen die Zahlen der EU +Schweizer weg. Keiner will in einem Touristenort Ferien machen, wo es vor Asiaten wimmelt.Das hat gar nichts mehr mit Ferien zu tun, sondern nur noch mit den Tourismus-Geldern resp. den gierigen Tourismus-Verantwortlichen. Vielleicht merken die Walliser dies noch bevor es zu spät ist.
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