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Bern Freiburg Wallis Datenschützer rügt Berner Gemeinden

Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Bern stellt eine zunehmende Vernetzung von grossen Datenbanken fest. Was die Arbeit erleichtern solle, führt auch zu Fehlern.

So wurde etwa die Religionszugehörigkeit von 200'000 Bernern illegalerweise erfasst. Es geht laut einer Mitteilung des Datenschutzbeauftragten Markus Siegenthaler um die Datenbank GERES, in der die Einwohnerkontrolldaten aller Gemeinden des Kantons Bern zusammengeführt sind.

Unter anderem wird in GERES die Religionszugehörigkeit der Bernerinnen und Berner erfasst. Laut Siegenthaler dürfen die Gemeinden nur Mitglieder der staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften in der Datenbank eintragen. Es wurden aber ihm zufolge auch Leute erfasst, die angegeben hatten, nicht religiös zu sein oder aber nicht einer vom Staat anerkannten Religionsgemeinschaft angehören. Das stellte Siegenthalers Team laut der Mitteilung vei einer Kontrolle von GERES fest. Siegenthaler hat nun die Datenschutzaufsichtsstellen der Gemeinden aufgefordert, für Abhilfe zu sorgen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hans König, Häusernmoos
    Das ist nicht ein Fehler der Gemeinden, sondern des Kantons. Der Kanton zwingt die Gemeinden mit immer neuen verwaltungstechnischen Massnahmen (auch bei der Führung der Gemeinderechnung) die Verwaltungskosten zu erhöhen. Es ist schon längst überfällig, dass diesem Verwaltungsblödsinn endlich Einhalt geboten wird. Leider sind viele Parlamentarier/innen nicht in der Lage diesen Gesetzesdschungel zu durchblicken, somit kann die Verwaltung machen, was sie will.
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