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Walliser Staatsratswahlen Demonstration gegen SVP-Politik im Wallis

1000 Menschen haben am Samstag in Sitten friedlich gegen Wahlplakate der SVP protestiert. Die Menge folgte einem Aufruf eines einzelnen Lehrers, der die Politik von Bildungsminister Oskar Freysinger kurz vor den Walliser Staatsratswahlen nicht mittragen will.

Menschenmenge mit Walliser Flaggen
Legende: Auf der Place du Scex im Stadtzentrum von Sitten hält die Menge eine Schweigeminute ab. Keystone

Bei der Demonstration auf der Place du Scex in Sitten gab es keine Reden, aber Applaus für das Engagement des Lehrers, Yannick Délitroz. Er hatte zur Demonstration aufgerufen. Nach einer Schweigeminute sangen die Demonstrierenden die Walliser- und die Nationalhymne.

Kritik an diskriminierender Politik

Das Wallis wolle keine diskriminierende Politik mehr, es wolle vorwärts gehen, offen sein, hielt Délitroz in seinem Aufruf von Ende Januar fest. Sein Text mit dem Titel «Schämen Sie sich, meine Herren» machte in den sozialen Medien die Runde. Er kritisiert darin Wahlplakate, auf denen die SVP mit dem Slogan «Le Valais d'abord!» – «Das Wallis zuerst!» wirbt.

Zwar wollte er am Samstag keine Anti-Freysinger-Demo anführen, so Délitroz. Doch zahlreiche Demonstranten gaben der sda-Journalistin zu Protokoll, dass sie an der Demonstration seinen, um gegen Freysinger und die Politik der SVP zu protestieren.

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50 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    Mich erstaunt immer wieder die Reaktionen,die ich bekomme.Waren Sie schon in einer UNI,nein ich habe Kinder und Enkelkinder in den Schulen, bekam auch einiges mit, deshalb weiss ich,dass Kinder beeinflussbar sind,sei dies positiv,oder negativ.Was Plakate anbelangt,ja die SVP müsste über die Bücher und weniger Provozieren.Da kommen mir wieder Kinder in den Sinn,wenn diese nicht gehört werden,dann provozieren sie laut stark,um gehör zu finden.Vielleicht könnte man diese Situation einm. überdenken
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Schön, ja eminent wichtig, wäre es, wenn die "selbsternannten"- absolut Männer-lastigen - SVP-Politiker- und wenigen Politikerinnen (bei SVP und SVP-Jungen), sich wieder auf ihr "Kerninteresse", dem essentiellen und existenziellen "Volkswohl" zuwenden würden. Dafür weniger um Eigen -und Parteinteressen! Die Frage muss ebenfalls diskutiert werden, weshalb die beiden SVPs, seit Jahrzehnten, absolut eine "Männerdomäne" sind, wo doch Frauen in der Schweiz absolut in der Überzahl sind???
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  • Kommentar von Andreas Baumgartner (Besorgter Eidgenosse)
    Hier wird geschrieben, die Linken hätten uns den Terror gebracht in Europa. #SRF: Warum wird so eine inhaltliche Falschaussage publiziert? Das hat nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun. Das ist schlicht ignorant und provokativ.
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