Umfahrung Thun Der Bypass Thun Nord wird schneller fertig und billiger

Bereits im November 2017 soll die Umfahrungsstrasse mit der neuen Aare-Brücke im Norden der Stadt Thun fertig sein. Ursprünglich rechnete man mit 2019. Zudem rechnet der Oberingenieur des Berner Oberlandes damit, dass es merklich weniger kostet als geplant.

Die neue Aarebrücke in der Bildmitte.

Bildlegende: Das Herzstück des Bypass Thun Nord: Die neue Aarebrücke. zvg / Kanton Bern, Vistaplus Peter Burri

Die Gründe für den Zeitvorsprung:

  • Kaum Unterbrüche dank dem guten Wetter
  • Keine bösen Überraschungen im Baugrund oder mit Altlasten
  • Tiefere Kosten, dadurch mehr Bauleistung pro Jahr

Wetter, Schnee und Kälte meinten es gut mit der Grossbaustelle im Norden von Thun. Der Bypass Thun Nord mit seiner rund 550 Meter langen neuen Aarebrücke als Herzstück geht bereits im November 2017 auf. Das sind zwei Jahre Vorsprung auf den ursprünglichen Bauplan.

«  Es wird voraussichtlich deutlich billiger. »

Markus Wyss
Kreisoberingenieur

Die Brücke.

Bildlegende: Die fast fertige Aarebrücke. ZVG / bypassthunnord.ch

Markus Wyss, Kreisoberingenieur des Berner Oberlandes, nennt drei Gründe für den Vorsprung: Das gute Wetter, keine bösen Überraschungen im Baugrund oder mit Altlasten, «und drittens wird es voraussichtlich deutlich billiger. Damit konnten wir mit unseren Budget-Jahrestranchen mehr Bauleistung einkaufen». Heisst auch: Es wird nicht teurer, weil es schneller geht.

Bei Baubeginn im Sommer 2014 hatte der Bypass Thun Nord ein Budget von 145 Millionen. Wie weit dieser Kostenrahmen nun unterboten wird, ist noch offen. Die Stadt Thun will ihr neues Verkehrsregime mit Einbahnverkehr im Stadtzentrum im Verlaufe des Jahres 2018 einführen.

Bypass Thun Nord

Der Bypass umfährt das Stadtzentrum, erschliesst die Wirtschaftzonen und den städtischen Entwicklungs-Schwerpunkt auf dem Bundesareal beim Waffenplatz und das neue Gewerbegebiet beim Bahnhof Steffisburg und sorgt für einen ausgebauten Zubringer von der Autobahn her.