«Der Goalie bin ig» erhält den Berner Filmpreis

Nach der Auszeichnung zum besten Schweizer Spielfilm hat Sabine Boss' Literaturverfilmung «Der Goalie bin ig» nun auch den Berner Filmpreis gewonnen. Die zweite Hauptauszeichnung geht an Dominique de Rivaz' «Elégie pour un phare».

Szene aus dem Film. Goalie trink Bier.

Bildlegende: Der Goalie von Pedro Lenz hat auch im Kino wunderbar funktioniert. zvg

Es sei ein Wagnis, ein Stück Literatur zu verfilmen, schrieb die Berner Filmförderung in ihrem Communiqué vom Sonntag über den Spielfilm «Der Goalie bin ig». Erst recht, wenn diese ein Bestseller sei wie Pedro Lenz' gleichnamiger Mundartroman.

Die Berner Filmpreise wurden am Samstagabend im Kino der Berner Reitschule bekannt gegeben. Die beiden Hauptpreise sind mit je 20'000 Franken dotiert.

15 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme gehörten zu den nominierten Werken, die alle im Rahmen des dritten Berner Filmpreis Festivals gezeigt wurden. Das Festival endete am Samstagabend.

Zwei Anerkennungspreise in der Höhe von je 10'000 Franken gehen an den Animationsfilm «Timber» von Nils Hedinger sowie an den Dokumentarfilm «Life in Progress», von Irene Loebell. Den Publikumspreis für den besten Kurzfilm kann Andrea Leila Kühni für «Der Antiquar» entgegennehmen.

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