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Bern Freiburg Wallis Die Aktivisten haben das Berner Zieglerspital verlassen

Die Vereinbarung, die die Aktivisten mit der Besitzerin Spital Netz Bern abgeschlossen hatten, wurde damit eingehalten.

Das Zieglerspital mit Transparenten.
Legende: Die Aktivisten haben das Zieglerspital wieder verlassen. SRF/Christine Widmer

Wie Markus Hächler, Mediensprecher der Spital Netz Bern AG sagte, seien die letzten Aktivisten am Sonntagabend aus dem Gebäude gegangen. «Unser Sicherheitsmann vor Ort hat berichtet, dass die Aktivisten den 7. Stock einigermassen aufgeräumt hinterlassen haben.» Einigermassen aufgeräumt heisse, dass nicht gerade Staub gesaugt worden sei, sagt Hächler, aber das habe auch niemand erwartet.

Morgen werde noch ein Debriefing stattfinden, wie immer bei aussergewöhnlichen Situationen. «Wir diskutieren dann immer, was wir besser machen könnten.» Für die Aktivisten sei die Sache aber erledigt. Das Gelände wird von der Spital Netz Bern AG nächste Woche an die Stadt Bern übergeben. «Da es keine Sachbeschädigungen gegeben hat, müssen wir nichts mehr unternehmen», sagt Markus Hächler.

Asylsuchende sollen Zieglerspital selber verwalten

Die Aktivisten protestierten mit der Besetzung gegen das geplante Bundesasylzentrum im ehemaligen Berner Spital, das Mitte 2016 eröffnet werden soll. Für sie werden in diesen Zentren die Flüchtlinge «eingesperrt». Das Zieglerspital solle zu einem von Asylsuchenden selbstverwalteten Ort werden, fordern sie.

In eines der Gebäude auf dem Areal ziehen bereits in den nächsten Tagen Asylsuchende in eine temporäre Asylunterkunft des Kantons Bern ein. Dieses Gebäude blieb unbesetzt.

6 Kommentare

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  • Kommentar von S. Steiner (Scott)
    Selbstverwaltung damit die muslimischen Flüchtlinge die wenigen Christen ohne Zeugen unterdrücken und mobben können? Passiert täglich in deutschen Asylzentren. Wollen wir das nun auch bei uns? Selbstverwaltung setzt Selbstverantwortung voraus. Deshalb finde ich den Vorschlag super, dass die Aktivisten nach dem Einzug der Asylanten vor Ort ihre Hilfe anbieten.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Die Autonomen sollte man politisch nicht ernst nehmen. Das war nur eine Gelegenheit um Party zu feiern in einer etwas ungewöhnlichen Umgebung. Die Flüchtlinge haben sie nur als Ausrede benutzt. Wenn sie wirklich engagiert wären, würden sie tatsächlich echte Hilfe anbieten. Dazu müsste aber auch echte Arbeit verrichtet werden, das ist keine Stärke der autonomen Kids.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Die Autonomen sollte man politisch nicht ernst nehmen. Das war nur eine Gelegenheit um Party zu feiern in einer etwas ungewöhnlichen Umgebung. Die Flüchtlinge haben sie nur als Ausrede benutzt. Wenn sie wirklich engagiert wären, würden sie tatsächlich echte Hilfe anbieten. Dazu müsste aber auch echte Arbeit verrichtet werden, das ist keine Stärke der autonomen Kids.
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