Die Berner Stadtregierung will Schulwege sicherer machen

Für 540'000 Franken sollen Verbesserungsmassnahmen an den 21 Schulstandorten umgesetzt werden. Das letzte Wort hat das Parlament.

Kinder in Bern auf dem Schulweg. Geht es nach dem Gemeinderat, sollen diese sicherer werden.

Bildlegende: Kinder in Bern auf dem Schulweg. Geht es nach dem Gemeinderat, sollen diese sicherer werden. Keystone (Archiv)

Seit Mitte 2012 hat die Stadt Bern die Verkehrssicherheit an allen Schulstandorten überprüft. 500 Zebrastreifen wurden geprüft, zudem wurden auf Begehungen rund 200 Anliegen von Eltern und Einzelpersonen analysiert.

Die Zusammenarbeit von Behörden, Planern, Schulern und Elternräten habe sich gelohnt, teilt der Gemeinderat mit. Insgesamt seien rund 280 Massnahmen erarbeitet worden, die teilweise schon umgesetzt worden seien.

Der Gemeinderat beantragt nun einen Kredit von 540'000 Franken, damit das Massnahmenpaket vollständig realisiert werden kann. Rund 170 Bau-, Markierungs- und Signalisationsmassnahmen stehen noch an. Bei der Hälfte davon sei das ohne Planungsaufwand rasch möglich, schreibt der Gemeinderat. Bei der anderen Hälfte seien weitere verkehrsplanerische Abklärungen nötig.