Estavayer 2016 zieht Bilanz «Die ganze Schweiz kam zum Fest in die Westschweiz»

240'000 Liter Bier, 200'000 Liter Wasser, 60'000 Bratwürste - und schwarze Zahlen. Die Organisatoren des eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes in Estavayer le Lac 2016 ziehen eine positive Bilanz. 280'000 Leute besuchten den Grossanlass. Das Budget betrug 29 Millionen Franken.

Matthias Glarner, (rechts) und Armon Orlik im Schlussgang beim Schwing- und Älplerfest 2016 in Estavayer 2016

Bildlegende: Matthias Glarner, (rechts) und Armon Orlik im Schlussgang beim Schwing- und Älplerfest 2016 in Estavayer 2016 Keystone

Ein Schwingfest der Superlative: «Die ganze Schweiz kam zum Fest in die Westschweiz», sagte OK-Präsident Albert Bachmann am Freitag vor den Medien. 280'000 Leute besuchten im August 2016 das 44. Eidgenössische Schwing- und Älplerfest im Freiburgischen Estavayer le Lac.

Die Schwingfestdirektorin und der Präsident: Isabelle Emmenegger und Albert Bachmann

Bildlegende: Die Schwingfest-Direktorin und der Präsident: Isabelle Emmenegger und Albert Bachmann blicken zurück. Patrick Mülhauser

Es wurden 240'000 Liter Bier ausgeschenkt, 200'000 Liter Wasser und rund 60'000 Bratwürste. «Es war so warm, dass fast gleichviel Wasser wie Bier getrunken wurde», sagt Direktorin Isabelle Emmenegger.

Das habe es noch nie gegeben. Dafür sei weniger gegessen worden. Auch die lokale Wirtschaft profitierte. Zwei Drittel der Mandate wurden in die Kantone Freiburg und Waadt vergeben.

Auch finanziell lohnte es sich: Das OK schrieb schwarze Zahlen - bei einem Budget von 29 Millionen Franken. Die Helfervereine erhalten insgesamt 640'000 Franken. «Das ist eine schöne Entschädigung für ihren Einsatz.» Rund 250'000 Franken gehen an den Freiburger Schwingerverband sowie an neun Schwingvereine im Kanton.

Durchzogene Bilanz bei der Nachhaltigkeit

Mehr Besucher als angenommen, nutzten die öffentlichen Verkehrsmittel. Es reisten mehr Leute mit dem Privatauto an, als mit Bussen. Weil ebenfalls sehr viele Leute den Campingplatz nutzten, habe es leicht mehr Abfall gegeben als geplant, sagt Festdirektorin Emmenegger.