Die Gemeinde Lauterbrunnen sagt ja zur V-Bahn

Nach Grindelwald genehmigt auch die zweite betroffene Gemeinde die Pläne für das grosse Bahnprojekt. Lauterbrunnen ist nur am Rand davon betroffen. Die Stimmberechtigten mussten Anpassungen an den Skipisten gutheissen.

Der geplante Verlauf der V-Bahn in der Jungfrauregion.

Bildlegende: Auch die Gemeinde Lauterbrunnen ist am Rand vom V-Bahn-Projekt betroffen. zvg

Die Bevölkerung von Lauterbrunnen sagt Ja zu einem geplanten Grossprojekt der Jungfraubahnen. Die Gemeindeversammlung hat die planerischen Grundlagen für das Gemeindegebiet von Lauterbrunnen gutgeheissen. Lauterbrunnen ist vom Grossprojekt der Jungfraubahnen nur am Rande betroffen. Die neue V-Bahn ist im Nachbartal von Grindelwald geplant.

Auf Lauterbrunner Seite ging es insbesondere um Anpassungen von Skipisten und Beschneiungsflächen. Gegen die planerischen Grundlagen für die V-Bahn gab es in Lauterbrunnen keine Einsprachen. Die Jungfraubahnen wollen in den kommenden Jahren ein 400 Millionen Franken teures Grossprojet im Gebiet Kleine Scheidegg/Eigergletscher und Männlichen realisieren.

Kernstück des Projekts ist die V-Bahn. Von einer gemeinsamen Talstation in Grindelwald aus soll ein Ast der Bahn hoch zum Männlichen führen. Dabei wird die in die Jahre gekommene Gondelbahn ersetzt. Der andere Ast soll hoch zum Eigergletscher führen. Dazu soll eine neue Seilbahn gebaut werden. Die Jungfraubahnen erhoffen sich davon mehr Kapazität und kürzere Reisezeiten. In der hauptsächlich betroffenen Region Grindelwald ist das Vorhaben nicht unumstritten.

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