Die Ilford-Retter müssen erst im September zum Richter

Die insolvente Freiburger-Firma Ilford Imaging erhält eine Atempause: Die Retter der Firma müssen ihre Pläne erst im September vorlegen.

Die Ilford-Firma mit dem Logo

Bildlegende: Die Firma Ilford bekommt etwas Luft SRF

Die zwei Manager, die das Unternehmen retten wollen, müssen ihre Pläne erst Mitte September dem zuständigen Richter vorlegen und nicht wie ursprünglich vorgesehen nächste Woche. Der Aufschub war von den Anwälten des Unternehmens beantragt worden, wie der Präsident des Gericht des Saanebezirks, François-Xavier Audergon, am Freitag mitteilte.

Gericht muss überzeugt werden

Vergangene Woche hatten Ilford-Unternehmenschef Paul Willems und Finanzchef Marc Métrailler angekündigt, dass sie die insolvente Firma gekauft hatten. Sie wollen Investoren gewinnen, um das Unternehmen vor dem Untergang zu bewahren. Zu den Plänen gehört ein Teilverkauf der Firmenimmobilien zur Gewinnung von Liquidität. Das Ziel ist zu verhindern, dass Ilford die Bilanz beim Gericht deponieren muss. Allerdings müssen sie auch das Gericht von der Machbarkeit ihres Vorhabens überzeugen. Anfang Juli hatte Ilford von schweren finanziellen Problemen berichtet, nachdem die Besitzer, der britische Investor Paradigm Global Partners, die Firma fallengelassen hatte.