Die Qin-Ausstellung brachte Bern einen Rekord

Mit 318'000 Besucherinnen und Besuchern hat die Qin-Ausstellung im Historischen Museum Bern die bisherigen Rekordausstellungen «Karl der Kühne» und «Einstein» deutlich übertroffen.

Grosse Statue (Nachbildung) eines Terrakottakriegers zwischen Kisten.

Bildlegende: Auch diese Nachbildung eines Terrakottakriegers verlässt (nach den zehn Originalen) das Historische Museum Bern. SRF

Pro Tag zählte das Historische Museum Bern im Schnitt 1440 Besucherinnen und Besucher. Zum Vergleich: Bei der Einstein-Ausstellung waren es 540 pro Tag.

Das Publikum kam aus der ganzen Schweiz und zu 13 Prozent auch aus dem Ausland. Der wichtigste Erfolgsfaktor sei das Thema gewesen, sagt Museumsdirektor Jakob Messerli: «Der spektakuläre Fund der Terrakottakrieger ist eine Sensation, etwas Aussergewöhnliches.» Zweitens sei es offenbar gelungen, das nicht einfache Thema so darzustellen, dass ein breites Publikum davon profitieren konnte. Davon zeugen die 96 Prozent zufriedener Ausstellungsbesucher. Und schliesslich sei die Kommunikation intensiv gewesen - Werbung in der ganzen Schweiz, eine breite Berichterstattung in den Medien und schliesslich wohl auch die Mund-zu-Mund-Propaganda.

Von allen Besucherinnen und Besuchern kamen 22 Prozent aus dem Kanton Bern. Ob die Berner die Ausstellung ein bisschen verschlafen haben? «Keineswegs», sagt Jakob Messerli gegenüber dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. «In absoluten Zahlen kamen über 60'000 Personen aus dem Kanton Bern.» Das seien etwa so viele, wie normalerweise eine Ausstellung total anziehe.

Die Ausstellung «Qin - Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger» im Historischen Museum Bern dauerte vom 15. März bis 17. November 2013. Die zehn originalen Terrakottafiguren gehen zurück nach China.