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Reitschule in Bern Die Reitschule bleibt Chefsache

Das alternative Kulturzentrum Reitschule bleibt in den Händen des Stadtpräsidenten. Der neue Stadtpräsident Alec von Graffenried erbt das heikle Dossier von seinem Vorgänger Alexander Tschäppät.

Reitschule mit Vorplatz
Legende: Das Dossier Reitschule behält der neue Stadtpräsident am liebsten in der Präsidialdirektion. Keystone

Der Gemeinderat hat entschieden, die Federführung im Dossier Reitschule weiterhin bei der Präsidialdirektion zu belassen. «Ich halte dieses heikle Dossier am liebsten in den eigenen Händen», sagt Stadtpräsident Alec von Graffenried.

«Es gibt ein ganzes Massnahmenbündel, das es nun umzusetzen gilt». Am wichtigsten sei für ihn, so der neue Stadtpräsident, dass der Vorplatz des alternativen Kulturzentrums beaufsichtigt sei und die Reitschüler mit der Gewaltproblematik auf dem Vorplatz, der Schützenmatte, und dem weiteren Umfeld der Reitschule nicht alleine gelassen würden.

Schützenmatte das ganze Jahr bespielen

Für von Graffenried war das «Neustadt Lab» auf der Schützenmatte letzten Sommer der richtige Ansatz – als mit Skateranlagen, Bars und anderen Einrichtungen das direkte Umfeld der Reitschule belebt und neues Publikum angezogen wurde. Alec von Graffenried würde diese Aktivitäten auf der Schützenmatte gerne das ganze Jahr hindurch etablieren.

Die Reitschule ist also vorerst Chefsache in der Stadt Bern. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass der Gemeinderat wieder zum Rotationsprinzip zurückkehre, das Dossier jedes Jahr von einer anderen Direktion geführt werde, sagt von Graffenried. Man entscheide das jedes Jahr neu.

Kein Zweitgutachten

Der Regierungsrat des Kantons Bern sieht keinen Grund, zur Ungültigkeits-erklärung der kantonalen Reitschul-Initiative der Jungen SVP ein Zweitgutachten einzuholen. Die Regierung will dem Grossen Rat beantragen, die Initiative für ungültig zu erklären. Dabei stützt sie sich auf ein Rechtsgutachten des Zürcher Professors Giovanni Biaggini.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Nun, das heisst, bei der östlichen Einfahrt in den Berner Bahnhof, weiterhin einfach nach "Süden" aus dem Fenster schauen! Auch der neue Berner Stapi wird die "Anarchisten-Kaserne" (Reitschule) weiterhin im "Istzustand" hegen und pflegen! So ein Schandfleck in der Bundeshauptstadt würde kein anderes Land dulden! ("Wir" sind halt, laut den linken Humanisten, viel besser als die "Anderen"!). Ich schäme mich jedes Mal bei der Vorbeifahrt, für diese verschmierte Bruchbude, als "Aushängeschild"!
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