«Die Sense ist ein Paradies»

Seit Jahren fotografiert der Berner Peter Imhof die Sense. Der Fluss zwischen den Kantonen Bern und Freiburg hat es dem 77-Jährigen angetan. Daraus ist nun der Bildband «Sense» entstanden. Peter Imhof hat auf seinen Wanderungen viel Ungewöhnliches entdeckt.

Die Alpenrosen waren es, die Peter Imhof die Liebe zur Sense so richtig entfachten. «Alpenrosen auf 900 Metern über Meer, das war für mich eine Riesenüberraschung. Die Stöcke sind wohl mehrere hundert Jahre alt. Woher kommen sie?» Alpenrosen an den Felshängen der Sense - wirklich ein ungewöhnliches Bild im Buch von Peter Imhof.

Schon als Bub war Peter Imhof an der Sense unterwegs, damals allerdings zum Baden. Freibäder gab es damals nicht. Die Schönheiten der Natur, der wilden, urtümlichen Landschaft, lernte der 77-Jährige aber erst nach seiner Pensionierung richtig kennen. Seit damals ist er zu jeder Jahres- und Tageszeit mit seiner Kamera an der Sense unterwegs.

Die Sense ist immer wieder für eine Überraschung gut

Peter Imhof ist immer zu Fuss an der Sense - und in der Sense - unterwegs. Denn Wege gibt es kaum. Einzelne Stellen sind mit dem Auto zu erreichen, dort sind im Sommer viele Leute zu finden die baden und bräteln.

Imhof ist aber lieber alleine unterwegs, in der Einsamkeit. «Alle Probleme werden dann klein und ich bin mit mir im Reinen.»Auch die Tierwelt, die Peter Imhof entdeckt hat, fasziniert ihn. Von der Ringelnatter über die Biber bis zur Spur eines Wolfs hat der Berner alles entdeckt.

Die Bilder von Fluss und Landschaft zu jeder Jahreszeit und die Überraschungen der Tier- und Pflanzenwelt sind nun im Buch «Sense» zu finden.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr)