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Walliser Schulen Die Verschiebung des Schuleintritts wird nicht vereinfacht

Die Walliser Schulbehörden - und nicht die Eltern - befinden über eine Verschiebung des Schuleintritts. Ein unerwarteter Entscheid. In den Kantonen Bern und Freiburg reicht ein einfaches Gesuch der Eltern.

Drei Schulkinder auf dem Weg in die Schule.
Legende: Wer im Kanton Wallis sein Kind später in die Schule schicken will, braucht dafür ein Arztzeugnis. Symbolbild/zvg

Im Herbst war eine deutliche Mehrheit im Walliser Kantonsparlament noch der Meinung, dass die Eltern selber entscheiden sollten, ob sie ihr Kind mit fünf statt mit vier Jahren in den Kindergarten schicken möchten. Verschiedene Schuldirektoren machten in den letzten Wochen gegen diese Pläne mobil und hatten nun Erfolg.

Alles bleibt beim Alten

Am Donnerstag wurde ein Vorstoss, der das Primarschulgesetz in diesem Sinne ändern wollte, definitiv abgelehnt. Für die Walliser Eltern bedeutet dies, dass sie ihre Kinder abklären lassen müssen, wenn sie die Einschulung verschieben wollen. Der Schulinspektor und der Schuldirektor stützen sich für ihren Entscheid auf Arztzeugnisse.

Andere Kantone kennen solche Hürden nicht: In Bern und Freiburg reicht ein einfacher Antrag der Eltern, manchmal kommt es auch noch zu einem Gespräch. Trotz dieser Möglichkeit besuchen dort die meisten Kinder schon im vierten Altersjahr den Kindergarten.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Ida Fischer (Ida Fiischer)
    Zu diesem Thema empfehle ich einmal den Artikel mit dem Titel « die Integration scheitert an den unreifen Schülern» zu lesen. Sehr aufschlussreich und der Realität einiges näher als den Schreibtischtätern. http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/basel/die_integration_scheitert_an_den_unreifen_schuelern/ Welshalb hört man zu wenig auf die Eltern und den Lehrern die an der Front arbeiten und die Stuation aus nächster Nähe und nicht vom Schreibtisch aus beurteilen.
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