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Bern Freiburg Wallis Drei Verkehrsprojekte für den Boom im Westen Freiburgs

Rund um die Autobahnausfahrt Freiburg-Süd liegen gleich mehrere Entwicklungsschwerpunkte des Kantons. Tausende Arbeitsplätze könnten dort dereinst entstehen. Konkrete Projekte gibt es noch keine – dafür jetzt ein Konzept, wie die schon heute übervollen Strassen entlastet werden sollen.

Rund um den kantonalen Entwicklungsschwerpunkt «Bertigny», auf welchem früher ein Vergnügungspark («Gottéron-Village») angedacht war, plant der Kanton gleich drei Strassenprojekte:

  • Neue Autobahnzufahrt: Die Überführung der Autobahn, welche den Verkehr zur Autobahn oder weg von ihr bringt, wird von vier auf sechs Spuren ausgebaut, die Strasse in Richtung Kreuzung «Belle-Croix» von drei auf vier Spuren.
  • Neuer Zugang zum Kantonsspital: Von der Autobahnausfahrt Freiburg-Süd führt künftig eine Strasse direkt zum Kantonsspital.
  • Neue Kreuzung «Belle-Croix»: Der als «Jumbo-Kreisel» bekannte Doppelkreisel wird neu gemacht, um einen Rückstau auf die Autobahn zu verhindern. Geprüft werden drei verschiedene Varianten.

Nur schon für die Projektstudien hat der Kanton Freiburg 6,4 Millionen Franken budgetiert. Weitere 7,5 Millionen Franken sind für Landkäufe geplant; Land, welches grösstenteils der Gemeinde Villars-sur-Glâne und der Burgergemeinde gehört.

Baustart nicht vor 2017

Da das Bundesamt für Strassen Astra und die Gemeinde Villars-sur-Glâne die Studien mitfinanzieren, beantragt die Kantonsregierung vom Parlament noch einen Kredit von rund 11,5 Millionen Franken. Der Grosse Rat wird sich voraussichtlich im Februar zum Geschäft äussern, die ersten Bagger werden nicht vor 2017 auffahren.

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