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Bern Freiburg Wallis Ein deutliches Ja für ein neues Berner Frauengefängnis

Ein Neubau im Berner Seeland statt eine teure Sanierung: Das Kantonsparlament ist mit diesem Plan einverstanden.

Legende: Audio Die Debatte im Kantonsparlament. (Jörg André, 20.03.2013) abspielen. Laufzeit 1:58 Minuten.
1:58 min, aus Regi BE FR VS vom 20.03.2013.

Die Sanierung des einzigen Frauengefängnisses der Deutschschweiz in Hindelbank wäre teuer. Sie würde etwa 135 Millionen Franken kosten. Ein Neubau in Witzwil wäre für etwa 112 Millionen Franken zu haben. Das hat ein Bericht der Kantonsregierung gezeigt.

Im Parlament hat es am Mittwochmorgen nur wenig Widerstand gegen den Plan eines Neubaus gegeben. Die SVP-Parlamentarierin Béatrice Struchen äusserte die Befürchtung, ein Umzug nach Witzwil könnte den Kanton Bern Arbeitsplätze kosten: «In der Nähe von Ins sind vier andere Kantone.» Und die SVP wollte nicht, dass Kulturland für ein Gefängnis geopfert werde.

Die Mehrheit des Kantonsparlaments folgte den Einwänden nicht. Mit 113 zu 25 Stimmen wurde der Bericht der Regierung zur Kenntnis genommen.

Nebst dem Argument, dass ein Neubau günstiger ist als die Sanierung, gab es ein  weiteres: Eine Strafanstalt bei laufendem Betrieb zu sanieren wäre schwierig. «Das kommt einer Operation am Herzen gleich», sagte etwa Anita Luginbühl von der BDP.

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