Ein erstes Ja zum Kraftwerk Grimsel 1E

Die zuständige Grossratskommission empfiehlt dem Berner Kantonsparlament, die Gesamtkonzession für die Kraftwerke Oberhasli zu ergänzen.

Zwei Stauseen, getrennt durch eine Bergflanke.

Bildlegende: Das neue Kraftwerk soll zwischen dem Grimselsee (links) und dem Räterichsbodensee (rechts) gebaut werden. Keystone

Die Kraftwerke Oberhasli sollen grünes Licht erhalten für den Bau des Kraftwerks Grimsel 1E, das sich vollständig im Berginnern zwischen dem Grimsel- und dem Räterichsbodensee befindet.

Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 155 Millionen Franken ist unbestritten - im Gegensatz zum 660 Millionen teuren Pumpspeicherwerk Grimsel 3, das bereits konzessioniert ist, aber wegen der tiefen Strompreise von der KWO vorläufig schubladisiert wurde.

Entscheid wohl im September

Grimsel E1 beseitige den Engpass im bestehenden Kraftwerkssystem zwischen dem Grimsel- und dem Räterichsbodensee und verbessere die Nutzung des Wassers in den Stauseen erheblich, teilte die zuständige Kommission mit.

Nebst dem Energiegewinn von 15 bis 30 Gigawattstunden leiste das neue Kraftwerk zudem einen Beitrag zum Hochwasserschutz. Und, weil sich das Kraftwerk vollständig im Berginnern befinde, seien die Auswirkungen auf die Umwelt minimal.

Das Geschäft ist für die September-Session traktandiert.