Ein «Fall Adeline» soll sich im Wallis nicht ereignen können

Nach einer Analyse präsentiert Sicherheitsdirektor Oskar Freysinger einen Massnahmenkatalog. Ein Tötungsdelikt wie in Genf soll es nicht geben.

Das Wallis will bessere Koordination beim Freigang von Gefangen.

Bildlegende: Das Wallis will bessere Koordination beim Freigang von Gefangenen. Keystone

Eine interne Untersuchung im Kanton hat ergeben, dass ein «Fall Adeline», wie er sich in Genf zugetragen hat, auch im Wallis möglich sei. Das teilte Oskar Freysinger am Donnerstag vor den Medien mit. In Genf wurde im September eine Begleiterin auf einem Freigang von einem Häftling ermordet.

Durch unmittelbare Massnahmen will der Walliser Sicherheitsdirektor Oskar Freysinger dafür sorgen, dass solches nicht passieren kann. So soll beispielsweise keine Frau alleine einen Sexualstraftäter begleiten. Zudem soll zwischen den Behörden ein systematischer Informationsaustausch stattfinden.