«Ein Riesenglück, dass alle Rennen in Wengen stattfinden konnten»

OK-Chef Urs Näpflin zeigt sich in einer ersten Bilanz hocherfreut über die Lauberhornrennen 2016. Insgesamt 43'000 Zuschauerinnen und Zuschauer zogen die Rennen an - deutlich weniger als in Rekordjahren.

Sieger Henrik Kristoffersen im Schneestaub vor der gut gefüllten Tribüne.

Bildlegende: Den Umständen entsprechend gute Zuschauerzahlen, vermelden die Veranstalter der Lauberhornrennen 2016 in Wengen. Keystone

An Rekordwochenenden hatte Wengen auch schon über 60'000 Zuschauerinnen und Zuschauer vermeldet, diesmal waren es insgesamt 43'000 (7000 am Sonntag im Slalom, 22'000 am Samstag in der Abfahrt und 14'000 am Freitag in der Superkombination).

Und doch ist OK-Chef Urs Näpflin mit dem Weltcup-Wochenende 2016 «sehr glücklich»: «Wenn mir jemand vor drei Wochen gesagt hätte, dass wir am Sonntag mit drei Rennen dastehen, hätte ich ihn sofort umarmt.» Die Zuschauereinbussen könne man verkraften, Hauptsache sei, dass man die drei Rennen habe durchführen können.

In Zukunft gelte es, die Schneeproduktion zu optimieren. Heuer hatte der Kunstschnee nicht ausgereicht, um auch den Slalomhang präparieren zu können. Das Slalomrennen auf der Abfahrtspiste austragen zu müssen, sei nicht optimal gewesen.

Der Slalom von Wengen