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Eishockey-Vollrunde Biels Offensiv-Defensive, Berner Sieg, Freiburgs breite Brust

Biel holt Langnau auf den Boden zurück, Bern feiert einen zähen Sieg. Genf schlägt Ambri und Freiburg deklassiert Lausanne. Das Round-up zur 33. NL-Runde.

  • Rollentausch: Biel beendet den Langnauer Höhenflug dank torhungriger Verteidiger.
  • Bitte nachmachen: Bei Genfs Erfolg über Ambri fallen 2 fast identische Tore.
  • Die fantastischen 4: Der HCD stellt die Weichen in Lugano mit 3 Toren innert 4 Minuten auf Sieg.
  • Breite(r) Brust und langer Atem: Bei Freiburgs Sieg über Lausanne sticht ein Rückkehrer heraus. Meister Bern muss sich gegen Schlusslicht Kloten lange gedulden.
  • Z schlägt Z: Wie sich Zug gegen die ZSC Lions durchsetzte, lesen Sie hier.

SCL Tigers – Biel 1:4

Nach zuletzt 4 Siegen de suite wurde Langnau ausgerechnet im Berner Derby hart auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der Bieler Sieg – es war der 8. in den letzten 10 Partien – stand schon nach dem Startdrittel so gut wie fest. Durch Tore der Verteidiger Kevin Fey, Beat Forster und Samuel Kreis schickten die Seeländer die Tigers nach 20 Minuten mit 3:0 in die Kabine. Der fehleranfällige SCL-Keeper Ivars Punnenovs blieb gleich dort. Er wurde durch Damiano Ciaccio ersetzt.

Eishockeyspieler
Legende: Mit «falschen Federn» geschmückt Genf-Keeper Gauthier Descloux mit Ambri-Helm. Keystone

Genf – Ambri 4:2

In der 31. Minute trug sich in der Vernets-Eishalle seltsames zu: Die Zuschauer wurden Zeuge, wie das Heimteam eine exakte Kopie des Treffers zum 2:0 zur Schau stellte: Stéphane da Costa bediente in Überzahl aus zentraler Position Damien Riat, der per One-Timer einnetzte. Copy/Paste at its best! Dass die Tessiner in der Offensive zunächst gar nicht erst stattfanden, lag möglicherweise an Servette-Keeper Gauthier Descloux: Der ehemalige «Biancoblu»-Goalie spielte nach wie vor mit einem Ambri-Helm. Descloux avancierte am Ende zum Helden, als er beim Stand von 3:2 einen Penalty parierte, sich dabei aber verletzte.

Legende: Video Servettes Copy-Paste-Tor abspielen. Laufzeit 01:33 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 19.12.2017.

Lugano – Davos 3:4

In der Resega reichten dem HC Davos 4 fantastische Minuten zum Erfolg. Luganos Dario Bürgler scheiterte nach 23 Minuten beim Stand von 1:1 am Pfosten. Keine 3 Minuten später war «1:4» auf dem Skoreboard zu lesen. Enzo Corvi, Dino Wieser und Broc Little hatten Elvis Merzlikins mit 3 Schüssen ebenso oft bezwungen. Die Tessiner bewiesen Moral und kamen durch Julian Walker und Grégory Hofmann noch auf 3:4 heran. Der Ausgleich wollte Lugano indes nicht mehr gelingen.

Lausanne – Freiburg 1:5

Nach 4 Niederlagen fand Freiburg mit breiter Brust und sehr starkem Barry Brust auf die Siegerstrasse zurück. Gottérons Keeper, der die letzten beiden Partien wegen des Channel Cups verpasst hatte, hexte gegen Lausanne, was das Zeug hielt. In der Offensive glänzte nebst den Doppeltorschützen Matthias Rossi und Killian Mottet Freiburgs Topskorer Jim Slater. Er steuerte gleich 3 Assists zum klaren Auswärtssieg bei.

Bern – Kloten 2:0

Trotz klarer Überlegenheit musste sich Bern gegen Nachzügler Kloten in Geduld üben. Nach 40 Minuten stand es erst 1:0. Tristan Scherwey hatte eine 19 Spiele umfassende Torflaute beenden können. Erst mit Mark Arcobellos Treffer zum 2:0 sieben Minuten vor Schluss fiel die Vorentscheidung. Zuvor hatte sich der Berner Stürmer bei einem Penalty noch regelrecht selbst ausgedribbelt. Leonardo Genonis 4. Saison-Shutout bedeutete zugleich auch Berns 4. Sieg in Serie.

Legende: Video Arcobello verdribbelt sich beim Penalty abspielen. Laufzeit 00:24 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 19.12.2017.

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 19.12.2017, 22:20 Uhr

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