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Erneuerbare Energie Genossenschaft ermöglicht Solaranlagen im Selbstbau

Bei der Energiewende-Genossenschaft aus der Region Thun bauen Handwerker und Laien gemeinsam Solaranlagen.

Legende: Video Laien auf der Baustelle abspielen. Laufzeit 03:47 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 25.10.2017.

Auf den Baustellen der Energiewende-Genossenschaft arbeiten nicht nur Handwerker – man findet Softwareentwickler oder gar Philosophieprofessoren, die mit anpacken. Das Projekt lebt nämlich vom Einsatz der Mitglieder: Beim Bau der eigenen Solar-Dachanlage legt man selber Hand an und wird von anderen Genossenschaftern unterstützt. Diesen Einsatz zahlt man zurück, indem man auch bei der Montage deren Anlagen mithilft.

160 Anlagen in vier Jahren

Seit der Gründung vor vier Jahren konnte die Genossenschaft mit diesem Modell schon 160 Anlagen realisieren. Unterdessen gibt es auch Ableger in Winterthur, im Zürcher Oberland und in Neuenburg. Die Genossenschaft hat professionelle Solarplaner engagiert, welche die Planung und die Bauleitung innehaben. Die Arbeiten werden dann aber ausnahmslos von Laien ausgeführt.

Längere Bauzeit – tiefere Kosten

«Klar ist das weniger effizient, als wenn das Profis machen würden, teilweise dauert es fast doppelt so lange bis zur Fertigstellung», sagt Genossenschafts-Gründer Siryl Eberhard.

«Da die Arbeitszeit aber nichts kostet, lohnt sich das schliesslich trotzdem.» Durch das Konzept können Solar-Anlagen für knapp die Hälfte des Marktpreises realisiert werden.

(Schweiz aktuell, 25.10.2017, 19 Uhr)

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Gute Sache! Jeder Quadratmeter ist wertvoll! Wir müssen für den Ersatz von Mühleberg bis Ende 2019 immer noch unsere Ausbauquote 4-fach steigern. Alternativ müssten die Jahre nach 2019 herhalten um den Ausbaustand (irgendwann) zu erreichen. Bis dahin stehen dann die Zeichen auf Import. Da die EW's zum Teil keine anständigen Preise mehr zahlen für eingespiesene Energie sind solche alternative Modelle natürlich doppelt wichtig.
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