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Ersatzwahl Freiburg Christian Levrat will nicht in die Freiburger Kantonsregierung

Der Ständerat und Präsident der SP Schweiz will sich auf die nationale Politik konzentrieren. Derweil steigt die SVP definitiv ins Rennen.

Portrait Christian Levrat
Legende: Sei im Parlament noch «so motiviert wie am ersten Tag»: Christian Levrat an der Delegiertenversammlung der SP. Keystone

Von verschiedener Seite wurde in den letzten Tagen spekuliert, dass Christian Levrat ins Rennen um den frei werdenden Staatsratssitz steigen könnte. Denn die Linken müssen fürchten, den Sitz der abtretenden grünen Politikerin Marie Garnier zu verlieren.

Levrat bleibt in Bern

Die Linke wird den Sitz aber definitiv nicht mit Levrat zu verteidigen versuchen. Wie es in einer Mitteilung der SP Kanton Freiburg heisst, ist die Parteiführung gemeinsam mit Levrat zum Schluss gekommen, dass der SP-Präsident seine Arbeit im nationalen Parlament weiterführen soll.

«Ich bin noch so motiviert wie am ersten Tag», wird Levrat zitiert. Zudem stünden im Parlament derzeit entscheidende Geschäfte an wie die AHV-Revision und die Unternehmenssteuerreform. «Ich nütze der Freiburger Bevölkerung mehr, wenn ich meine Arbeit in Bern fortführe», so der Ständerat weiter.

Die Parteien bringen sich in Stellung

Definitiv ins Rennen steigen um den Sitz von Marie Garnier will die SVP. Bei einer ausserordentlichen Sitzung genehmigte der Direktionsverband der kantonalen SVP die Kandidatur, schreibt die Partei. Wen die SVP nominiert, ist noch offen. Um Garniers Sitz will auch die FDP kämpfen, mit wem ist auch hier noch unklar. Bei den Grünen haben sich Grossrätin Sylvie Bonvin-Sansonnens sowie der Vizepräsident der Grünen Schweiz, Gerhard Andrey, in Stellung gebracht. Die CVP hat bereits drei Sitze im Staatsrat und wird kaum ein viertes Mandat anstreben.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von André Dörflinger (André Dörflinger)
    Betr. Chr. Levrat: Die Kommentatoren sind auch gar ohne G'spür: Nämlich a) seine gegenwärtigen zwei Beschäftigungen als ständig herumreisender, beredter SP-Oberster und wohldotierter FR-Ständerat sind der beste S CH oggijob der Schweiz schlechthin, der ihn b) 2023 oder aber ganz sicher 2027 ins Bundesratsamt führen wird.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    In Bern (im Ständerat und vor offenen Mikrofonen und laufenden Kameras) kann Levrat natürlich weiterhin viel lauter und aggressiver gegen seine "Erzfeinde" (vorallem gegen die SVP und FDP) schimpfen und toben! Als Freiburger Regierungsrat müsste er sachliche Exekutiv-Arbeit, ohne grossen Einfluss, machen!
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    1. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Ich erwarte auch von einem meiner Vertreter, dass er die rechten Parteien nicht einfach gewähren lässt. SVP und FDP sind ja auch nicht gerade sparsam mit Kritik an der SP. Sie könnten ja auch konstruktiv in einem lokalen Newsforum ihrer Region Kommentare schreiben aber Sie nutzen auch gerne die nationale Plattform.
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    2. Antwort von robert mathis (veritas)
      R.Bolliger Hr.Levrat will nicht! was ist mit den Wählern würden diese überhaupt Hr.Levrat wollen? Ganz schön clever der angebliche Verzicht von Hr.Levrat keine Niederlage erleben und weiter freie "Meinungsäusserung"! ohne Konsequenzen......
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