«Es muss immer etwas passieren, sonst wird mir langweilig»

Nach einer - auch gesundheitlich bedingten - Schaffenspause meldet sich der Seeländer Mundartsänger George wieder zurück. Mit einem Best-of-Album und einer Konzerttournee.

George steht neben einem Mikrofon.

Bildlegende: «Ein Bürogummi sein, das könnte ich nie»: George im SRF-Studio. Matthias Haymoz/SRF

«Ich bin sehr zufrieden, wie alles läuft im Moment», sagt ein gut gelaunter George im Regionaljournal von Radio SRF. Der 47-jährige hat Anfang Jahr ein neues Album herausgegeben mit seinen grössten Hits und startet am 16. April in Lyss eine kleine Konzerttournee.

Daneben arbeitet er seit vielen Jahren als Landschaftsgärtner: «Ich wollte immer etwas draussen machen. Ein Bürogummi sein, das könnte ich nie», sagt der Seeländer. Und von der Musik leben können? «Natürlich wäre das toll. Aber seit dem Einbruch der CD-Verkäufe ist es ganz schwierig geworden.»

«  Ich hätte gerne eine Familie, aber ... »

George

Ein Vermögen anhäufen sei auch nie das Ziel gewesen. «Wenn ich Geld habe, gebe ich es aus, ich bin ein Genussmensch und lebe gerne.»

Und er sei auch immer ein bisschen ein Rebell geblieben: «Natürlich hätte ich gerne eine Familie und ein Einfamilienhaus. Aber wenn alles in geregelten Bahnen läuft, wird mir langweilig. Das ist mein Charakter, so bin ich.»

Nächste Konzerte