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Fall vor Gericht Illegaler Wolfsabschuss hat Konsequenzen

Im März 2016 wurde am Rhone-Ufer ein Wolf erschossen. Nun erhebt die Walliser Staatsanwaltschaft Anklage.

Im März 2016 lag am Rhone-Ufer auf dem Gebiet der Gemeinde Raron ein stark verwester Tierkadaver. Es handelte sich um einen Wolf. Wie spätere Untersuchungen zeigten, wurde das Wildtier erschossen.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis hatte in der Folge ein Untersuchungsverfahren eröffnet, das inzwischen abgeschlossen ist.

Sie hat nun gestützt darauf beim Bezirksgericht Brig Anklage gegen eine in der Region wohnhafte Person erhoben, wie sie am Donnerstag bekannt gab. Der beschuldigten Person würden – neben dem Abschuss des Wolfs – diverse weitere Zuwiderhandlungen gegen die Jagd- und die Waffengesetzgebung vorgeworfen. Es gelte die Unschuldsvermutung, heisst es weiter.

Nicht der erste Wilderer-Fall im Wallis

Es handelt sich nicht um den ersten derartigen Fall im Wallis. Im vergangenen Februar war im Val d'Anniviers eine Wölfin gewildert worden. Auch in diesem Fall hatte die Walliser Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eröffnet, wobei es angeblich mehrere Tatverdächtige geben soll.

Die Gruppe Wolf hatte für Hinweise, die ihr gemeldet werden und zur Ergreifung von Wolfswilderern führen, eine Belohnung von 10'000 Franken ausgesetzt.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Norbert Schnidrig (3646)
    Haben sie als Wolfsbefürworter schon mal gerissene Schafe gesehen? Die Eingeweide der Schafe hängen aus den Bäuchen raus, sind teils noch angefressen, die Augen aus den Köpfen gezehrt, aus den Hinterbeinen ist der blanke Knochen sichtbar, und die Schafe schleppen sich schreiend vorwärts. Ja liebe Weltretter der Natur, die Schafe leben noch, und jemand muss sie dann von Ihren fürchterlichen Schmerzen erlösen. Sind Sie das, lieber Welt-und Naturverbessrer? Lieben sie Schafe?
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    1. Antwort von A. Vögeli (avoegeli)
      Ach hören Sie doch auf. Wenn es die Bauern nicht fertig bringen sich Herdenschutzhunde zuzulegen, dann ist es nicht weiter verwunderlich. Wir gehen auch in den Supermarkt einkaufen, weil es bequemer ust, als zu jagen. Ausserdem töten Raubtiere in freier Wildbahn diejenigen Tiere, welche nicht mit den stärksten mithalten können. Manchmal sind dies Jungtiere, aber meist geschwächte Tiere, weshalb Raubtiere dazu führen, dass die Tiere nicht elendlich verenden, sondern von ihrem Leid erlöst werden.
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    2. Antwort von Beat. Mosimann (AG)
      neenee@Vögeli, ich möchte beim Jogging keinem Wolf begegnen, die Wolf Befürworter sollen ein Naturschutzgebiet bestimmen für die Wölfe!
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