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Bern Freiburg Wallis FDP fordert: Keine BKW-Aktienmehrheit mehr für den Kanton Bern

Die FDP im bernischen Grossen Rat fordert, dass sich der Kanton Bern als Hauptaktionär des Energieunternehmens BKW zurückzieht. Nur so sei sichergestellt, dass der Kanton nicht Mit-Eigner von Unternehmen werde, die die BKW kauft und damit das Gewerbe konkurrenziert.

Die BKW-Unterstation Bickigen bei Burgdorf.
Legende: Die BKW-Unterstation Bickigen bei Burgdorf. Christian Strübin/SRF

Auslöser des Motion der FDP-Grossräte Peter Flück und Adrian Haas ist die Tatsache, dass die BKW ihre Geschäftstätigkeit als Generalunternehmung für Energieversorgung ausbaut und dafür auch Haustechnik-Firmen kaufte. Diese konkurrenzieren das Gewerbe. «An der Konkurrenzsituation ändert sich nichts, wenn der Kanton nicht mehr Hauptaktionär ist», räumt Peter Flück ein. «Aber es kann nicht sein, dass der Kanton indirekt Eigentümer solcher Firmen wird, die sich eigentlich auf dem freien Markt behaupten müssten», argumentiert Mit-Motionär Peter Flück.

Die Frage, ob sich die öffentliche Hand von der Aktienmehrheit beim Berner Stromkonzern trennen soll, ist immer wieder ein Thema.

Die Bevölkerung hat solche Absichten bisher aber immer abgewiesen. Die Grundversorgung ist ein sensibles Thema, das die Mehrheit im Kanton nicht nur der Wirtschaft überlassen will. «Es geht ja gar nicht um den Bereich Grundversorgung», kontert Peter Flück. «Wenn es das Volk so will, dann ist es in Ordnung. Für mich als Gewerbler geht das nicht.»

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